Betriebliche Weiterbildung als Beteiligungsprozess

62.016, H8
Martin Allespach, Inst. 4
Das Seminar findet kompakt statt. Die Seminarzeiten sind:
Fr. 28.10.+Sa. 29.10. von 10-16 und So. 30.10. von 10-14 Uhr,
Rm 07 VMP 8; Nachbesprechung via Internet nach Vereinbarung.
Die betrieblichen Weiterbildung wird häufig auf ihre qualifikatorische Dimension verengt und damit auf ökonomische Verwertung, Effizienz und Brauchbarkeit reduziert. Ein arbeitsorientierter Ansatz gibt sich aber damit nicht zufrieden, sondern betrachtet die Weiterbildung unter dem Aspekt von Bildung, d.h. sie nimmt die persönliche Entfaltung und Emanzipation und damit zusammenhängend das Verstehen und Gestalten der eigenen Arbeits- und Lebensbedingungen zu ihrem Bezugspunkt. Dabei ist Beteiligungsorientierung ein Merkmal eines kritisch-reflexiven Weiterbildungsbegriffs, bei dem sichtbar wird, inwieweit Subjektwerdung und Selbstentfaltung auch in der Erwerbsarbeit zum Tragen kommen können.
In dem Hauptseminar werden wir der Frage nachgehen, was eine beteili- gungsorientierte betriebliche Weiterbildung auszeichnet. Dabei sollen die bildungs- sowie lerntheoretischen und arbeitspolitischen Implikationen und Zusammenhänge herausgearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen die inhaltlichen und methodischen Aspekte einer beteiligungsorientierten Weiterbildung. Neben der theoretischen Fundierung wird auch Gelegenheit zur Diskussion und Erarbeitung praktischer pädagogischer Konsequenzen bestehen.
Scheinvergabe durch engagierte Teilnahme und Hausarbeit.

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