Twitter in der Lehramtsausbildung

Gestern habe ich wieder einmal einen Workshop für Referendare für das Referat Medienpädagogik am Landesinstitut für Lehrerbildung angeboten.
Im Rahmen des Seminars haben wir uns unter anderem auch mit Twitter beschäftigt. Ich wollte den Teilnehmern zeigen, dass die Follower die man bei Twitter hat hilfreich sein können wenn man Antworten zu bestimmten Fragen oder einfach Inspiration sucht.
Per Twitter fragte ich

Antworten auf Twitter

Einige Reaktionen gab es innerhalb kürzester Zeit:

Als erster reagierte @andi1984 der meine Frage “ge-retweetet” (also wiederholt) hat und somit auch Seine Follower um Antwort gebeten hat.

Nachfolgend werde ich die Antworten weiterer Twitternutzer auflisten.
@herrmeyer antwortete:

@ralfa ja, unbedingt. Gerade Referendare brauchen Austausch!! Und nicht nur innerhalb der Schule, sondern v.a. mit dem Rest der Welt.

Der Account @rpp_katholisch antwortete gleich mit mehreren Tweets (1, 2, 3):

  1. @ralfa 1. Weil Sie sonst unsere Nachrichten verpassen 🙂 #rpp #Schule #Unterricht
  2. @ralfa 2. Weil es im z.B Untericht als Medium einsetzbar ist. #Twitterwallr #rpp
  3. @ralfa 3. Weil Twitter eine einfache Möglichkeit für den Einstieg ins Web2.0 bietet. #Zielgruppenanalyse #Erfahrung #Pädagogik

@schb sagte:

@ralfa Oftmals wünschenswert wäre das Wissen darüber, dass man bei Wikipedia auch editieren kann. Weiss kaum einer, macht fast niemand.

@druhh schrieb:

@ralfa Natürlich! Entweder, um ihr eigenes PLN zu pflegen – oder wenigstens, um zu wissen, was es mit “diesem Internet” so auf sich hat. ;o)


@scheppler meinte
:

@ralfa Sollten sie, da kaum etwas anderes für so verlässliche Motivationsschübe sorgt, besonders in der von Zweifeln gespickten Ref-Zeit

@jpetermo sagte:

referendare @ralfa: twitter kennen? ja!: a) allgemeinbildung b) chancen c) gefahren; twitter ext. nutzen? nicht unbedingt erforderlich

Auch @vision2u antwortete mit mehreren tweets (1,2,3)

  1. @ralfa Sollten Referendare….damit sie nicht sofort für rückständig gehalten werden und die kids ihnen nicht alles beibringen müssen.
  2. @ralfa Sollten Referendare…damit sie es nicht für n Schimpfwort halten
  3. @ralfa Sollten Referendare ….Ja damit sie die kommentare über sich schneller finden.

Twitter und die Schnittstellen

Auf Facebook wird mein Twitterstream als “Status Update” verwendet, so dass es dort ebenfalls noch eine Reaktion gab. Diese war von Benjamin Jörissen und lautete:

Wenn sie es nicht kennen, haben sie in den letzten 24 Monaten weder Nachrichten gehört noch Zeitungen gelesen, und das wäre nicht so klasse.

Vielen Dank! Und was noch?

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank die so schnell auf diese Frage geantwortet haben. Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich eigentlich hätte fragen müssen:

Sollten Referendare Twitter nutzen? Wenn ja, wofür bzw. wie?

Mit diesem Eintrag möchte ich lediglich die erhaltenen Antworten zusammenstellen. Für weitere Anregungen/Reaktionen z.B. in den Kommentaren bin ich natürlich weiterhin dankbar.
Die Referendare wollten von mir auch wissen wie Twitter im Klassenalltag eingesetzt werden kann. Ich habe dazu natürlich nur theoretische Ideen, sollte also jemand praktische Erfahrungen mit Twitter in Schulklassen haben bitte melden!

1 Kommentar zu “Twitter in der Lehramtsausbildung

  1. Franco Rau

    Twitter kennen? Ja, auf jeden Fall. Bei der Frage nach dem warum, würde ich mich vision2u und jpetermo anschließen:

    a) chancen & gefahren
    b) damit sie es nicht für n Schimpfwort halten
    c) damit sie die kommentare über sich schneller finden.

    Aber Twitter nutzen? Wenn dann nur bedingt…

    a) Feedback unter Referendaren twitterized? Das würde ich als künftiger Referendar schon alleine deshalb ablehnen, weil mir 140 Zeichen zu wenig sind. Des Weiteren kommt hinzu, dass die Schüler mitlesen könnten (natürlich nicht bei geschützten Tweets).

    b) Twitter im Unterricht? Finde ich auf jeden Fall spannend, sehe ich atm aber auch skeptisch – fehlende Infrastruktur und die Datenschutzproblematik sind zwei Aspekte die dem Vorhaben aus meiner Perspektive im Weg stehen.

    c) Als Lurker die Schüler observieren? Wäre schon ziemlich interessant, gerade um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Ich bezweifele aber das Twitter ein Jugendphänomen ist. Gibt es schon Studien und Untersuchungen dazu? Ich kenne nur diese vielleicht nicht ganz ernstzunehmende Marketinguntersuchung http://bit.ly/PpKh6 (S.17).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.