Kategorie: Medien & Design

E-Learning Model Canvas – In 10 Schritten zum E-Learning Konzept

“Learning Blended-Learning” lautete der Titel einer kurzen Veranstaltungsreihe die ich im Sommersemester 2016 für die Good Teaching Practice : Workshops an der Universität Hamburg durchführen durfte. In diesem Zusammenhang habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welches einfache Planungsinstrument für E-Learning Neueinsteiger hilfreich sein könnte, um erste Überlegungen anzustellen wie man für den eigenen Arbeitsbereich in das Thema E-Learning einsteigen könnte.

Nachdem ich mehrere Jahre E-Learning Projekte begleitet und mit entwickelt habe musste ich feststellen, dass es zwar reichlich Literatur zum Thema E-Learning gibt, aber Weiterlesen

Medien-Praxis-Abend an der Grundschule Sachsenweg

vorbesprechung(Digitale) Medien eignen sich hervorragend um die Kinder davor “zu parken” und um einfach mal in Ruhe etwas erledigen zu können. Getrieben von der Sorge, dass dies der einzige Einsatzbereich von Medien sein könnte, habe ich überlegt was man dagegen unternehmen könnte. Angeregt durch die Idee von Guido Brombach einen Medienpraxisabend für Eltern in Grundschulen durchzuführen, habe ich gemeinsam mit Christina, Alex und Stef einen solchen Abend für die Grundschule Sachsenweg vorbereitet und durchgeführt. Nachfolgend möchte ich berichten, was wir dort mit den ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemacht haben und allen die versprochenen Materialien bereitstellen, so dass in aller Ruhe weiter experimentiert und gearbeitet werden kann.Weiterlesen

»Die Welt wird nie wieder analog«

»Die Welt wird nie wieder analog« ((Ulrich Proeschel (PAGE Nr. 08/01) )) ist als Editorial in der aktuellen Ausgabe des Themenheftes »Medien & Bildung« am Medienzentrum der Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg erschienen und ist eine Co-Produktion von Sebastian Plönges und mir.

globusProvokante Thesen wie die 2001 von Ulrich Proeschel getroffene Aussage können und sollen nachdenklich stimmen: Ist die Welt heute, im Jahr 2014, digital? Oder ist man Wanderer zwischen zwei Welten, einer digitalen und einer analogen? Ist Letztere durch Erstere bedroht? Wird sich unser komplettes Leben irgendwann digital abspielen? Zur Zeit gehören Liebesgeschichten mit einem Betriebssystem, wie sie etwa im jüngst veröffentlichten Kinofilm »her« ((Seite „Her (2013)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Abgerufen: 10. April 2014, 09:32 UTC)) (Trailer zum Filmerzählt wird, noch ins Genre der Science Fiction. Bemerkenswert ist aber, dass selbst hier, im Szenario weitreichendster Digitalisierung, der Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze der Echtheit des Digitalen misstraut. Als Resultat solcher Skepsis wird das Analoge der Welt betont. Diese Dialektik lässt sich auch außerhalb des Kinos beobachten, beispielsweise im Bereich der Fotografie: Wurde digitale Fotografie gerade unter Experten anfangs nicht ernst genommen, hat sich das Bild mit zunehmender Qualität der technischen Geräte und ihrer Durchsetzung am Markt grundsätzlich gewandelt. Mittlerweile lassen sich analoge Fotoartikel fast nur noch im wohlsortierten Fachhandel erwerben; analog produzierten Bildern wird im Vergleich zu beliebig duplizierbaren digitalen ein eigenartiger Mehrwert zugesprochen. Die Aufwertung des Analogen geht sogar so weit, dass nachträglich Fehler (Körnung, Staub, Kratzer…) in digitale Formate eingearbeitet werden. Beim Briefverkehr können ähnliche Entwicklungen beobachtet werden: Wer heutzutage anstelle von Kurznachrichten, E-Mails oder eben digitalen Schnappschüssen in Retro-Optik eine »ganz normale« Postkarte erhält, dem widerfährt schon etwas Seltenes.Weiterlesen

WordPress Session auf dem EduCamp in Frankfurt

wpecfraKurzentschlossen habe ich beim EduCamp in Frankfurt eine Session zu WordPress angeboten.

Ich habe dort meine bisherigen Überlegungen und Erfahrungen mit WordPress geteilt und war erfreut über die zahlreichen aktiven Teilnehmer der Session die ebenfalls Ideen und Fragen beigetragen haben und fleißig im Etherpad Dokument mitgeschrieben haben.

Ich werde hier versuchen die Beiträge aus dem Etherpad noch einmal strukturiert zusammen zu tragen und so verfügbar zu machen und zu halten, weil ich von der Langlebigkeit von Etherpaddokumenten nicht so überzeugt bin. Außerdem komme ich so wenigstens mal wieder dazu hier etwas ins Blog zu stellen.Weiterlesen

Visual Recording mit dem iPad

Beim EduCamp in Köln hatte ich erstmals das iPad genutzt, um mir ein paar Sketchnotes anzufertigen. Im Anschluss habe ich diese in einem Film zusammengefasst. Möglich war dies dank der App Brushes weil hier die Zeichnungen ohne weiteren Aufwand direkt als Film gesichert werden. Mit der “alten” Version konnten dise mit einem kostenlosen Viewer als .mov Datei gesichert werden.

Es gab eine Menge Anfragen wie man das iPad zum Erstellen visueller Notizen nutzen kann. Ich bin der Meinung, dass es weniger auf die App ankommt, wobei einige Features (Zoom, Ebenen, verschiedene Werkzeugspitzen) schon sehr hilfreich sind. Mittlerweile arbeite ich meistens mit Sketch Book Pro.

Der interessantere Aspekt ist die Frage wie man zu guten Visualisierungen kommt. Der Kommentar von Dennis Schäffer vom Bielefelder Moderationsverein zu “Visualisierung im digitalen Medium” hat mir noch einmal deutlich vor Augen geführt wie viele Personen von den Potenzialen des iPads bzw. anderer Tablets und den damit verbundenen Visualisierungsmöglichkeiten profitieren könnten.
Ich habe deshalb noch ein paar Videos zum Thema “Visualisieren mit dem iPad” zusammengesucht. Hierbei ist es erstmal egal ob es um Sketchnotes oder Visual Facilitating geht. Die Frage ist eher wie zentrale Aussagen eines Vortrags o.ä. visuell ausgedrückt werden können.

Mehr zu diesen und ähnlichen Themen, z.B. Literaturempfehlungen und weiterführende Links sammle ich auf der Seite Anker im Kopf.
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re:publica

Gerade befinde ich mich noch auf der re:publica 2012 in Berlin. Ich habe sogar einen Internetzugang – kabelgebunden. Es war anzunehmen nach den Berichten der letzen Jahre, aber gleichzeitig hatte ich doch die Hoffnung zu meiner ersten re:publica mit einer neuen Location auch auf WLAN hoffen zu dürfen.
Das Sessionangebot ist so vielfältig wie die ca. 3000 Besucher. Die Atmosphäre gefällt mir. Ich habe mir natürlich einige Sessions aus dem Bereich re:learn angesehen, allerdings gibt es auch bedingt durch die Vortragenden in diesem Bereich eine große Schnittmenge zu den Themen der EduCamps.
Ich habe es sehr genossen Sessions zu besuchen die auf den ersten Blick nicht viel mit Bildung zu tun haben. Das hält mich wach und flexibel. Außerdem lässt sich mit etwas Transferleistung vieles in unterschiedliche Bereiche übertragen.
Statt Notizen zu machen habe ich mich (mal wieder) für SketchNotes entschieden um die von mir besuchten Sessions zu dokumentieren. Die Bilder gibt es auch in voller Auflösung bei Flickr.


Erstmal gibt es das ganze hier einfach unkommentiert und sobald ich Zeit und Muße habe gibt es noch ein paar Ergänzungen dazu.

Learn to fly auf dem EduCamp Köln 2012

Am vergangenen Wochenende fand das 9. deutschsprachige EduCamp statt. In Köln versammelten sich ca. 150 Personen um über unterschiedliche Themen zu diskutieren, sich kennenzulernen oder wenigstens endlich mal physisch zu begegnen, nachdem man online bereits länger im Austausch ist. Diesen Austausch kann man beim EduCamp hervorragend, fortsetzen, vertiefen und beginnen, denn neben alten Bekannten trifft man dort auch neue Kontakte die sich für Bildungsfragen interessieren.

Historisch bedingt hat vieles auf dem EduCamp auch mit aktuellen Medien zu tun, das muß aber nicht sein. Das findet sich auszugsweise auch in meinem persönlichen Sessionplan wieder.
Meine Highlights auf dem EduCamp waren der EduHack Day am Freitag, die Bewegungssession und das Googlequiz.


EduHack Day

Bei einem sogenannten Eduhack-Day finden sich Gruppen, die in kurzer Zeit ein Produkt für Bildungsprozesse erstellen. Das kann Weiterlesen

Corporate Learning Camp – #clc11

Vom 9.-10. September war ich beim Corporate Learning Camp in Darmstadt. Organisiert wurde es von Hessenmetall und in Person von Karl-Heinz Pape. Veranstaltungsort war die TU Darmstadt. Teilnehmer waren im Wesentlichen Trainer, Unternehmensvertreter aus den Bereichen Personalentwicklung & Trainingsabteilungen, Trainingsorganisationen und Hochschulangehörige.
Es gab trotz der vielen Barcamp Neulinge eine Vielzahl von interessanten Sessionangeboten und ich hatte mehrfach das Problem, dass mehrere Themen die mich interessierten sich überschnitten. Trotzdem würde ich mich gegen eine Gewichtung von Sessions aussprechen, so wie es in der Abschlussrunde vorgeschlagen wurde.Weiterlesen

iPAD Apps for Learning

Die Educause Learning Initiative ist bekannt durch den Horizon Report, aber auch die 7 Things you should know about Serie bringt immer wieder interessante Zusammenfassungen heraus.

Zuletzt ist ein PDF mit dem Titel “7 Things You Should Know About iPad Apps for Learning” erschienen. Unter anderem ist dort folgendes zu lesen:

“Why is it significant?”

As a single device that is smaller than a laptop, the iPad combines robust computational functionality with a screen large enough to serve as a legitimate replacement for printed textbooks and other course materials, with the added benefi ts of interactivity.

Es werden aber auch Zukunftsperspektiven, Problemen und der Bezug zum Lernen benannt. Wer sich auf zwei Seiten in das Thema Paducation einlesen möchte, dem sei der Download auf jeden Fall empfohlen.

Paducation?

Ich werde in Kürze wenigstens ein Projekt begleiten bei dem es um den Einsatz von iPADs an Hamburger Schulen geht. Alles weitere wird es im Projektblog unter paducation.eu geben. Für interessante Hinweise u.ä. in diesem Zusammenhang bin ich natürlich dankbar.

Fortbildung: Mobile Endgeräte im Unterricht

Im Rahmen der “Tech Series” hatte Apple zum 7. Februar zur Fortbildung “Mobile Endgeräte im Unterricht” eingeladen.
Zum einen betreue ich die Notebookcenter unserer Fakultät, ausserdem bin ich daran interessiert wie iOS-Geräte sinnvoll in Bildungsprozesse integriert werden können. Der Fokus liegt hierbei primär bei den pädagogischen Konzepten, jedoch spielen bei der Planung und Betreuung eines solchen Projekts auch technische Rahmenbedingungen und Möglichkeiten eine wichtige Rolle.

Viele Inhalte der Fortbildung kann man bei Bedarf auch den einschlägigen Websites entnehmen. Einige Dinge fand ich trotzdem wert sie hier zu dokumentieren und zu teilen.Weiterlesen