Kategorie: Uni

E-Learning Model Canvas – In 10 Schritten zum E-Learning Konzept

“Learning Blended-Learning” lautete der Titel einer kurzen Veranstaltungsreihe die ich im Sommersemester 2016 für die Good Teaching Practice : Workshops an der Universität Hamburg durchführen durfte. In diesem Zusammenhang habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welches einfache Planungsinstrument für E-Learning Neueinsteiger hilfreich sein könnte, um erste Überlegungen anzustellen wie man für den eigenen Arbeitsbereich in das Thema E-Learning einsteigen könnte.

Nachdem ich mehrere Jahre E-Learning Projekte begleitet und mit entwickelt habe musste ich feststellen, dass es zwar reichlich Literatur zum Thema E-Learning gibt, aber Weiterlesen

Holt die Gadgets in die Schule!

Den nachfolgenden Text habe ich gemeinsam mit Christina Schwalbe für den Xing-Spielraum verfasst wo er am 12.09.2014 veröffentlicht wurde.

Der Schulgong läutet. Die Schüler gehen in ihre Klasse und setzen sich auf ihre Plätze. Die Lehrerin beginnt den Unterricht. Schemenhaft lässt sich an der Wand ein Wolf erkennen. Es ist eine beschriftete Schwarz-Weiß-Kopie des Tieres, die auf eine Overheadfolie übertragen wurde. So oder ähnlich mag für viele von uns Biologieunterricht ausgesehen haben. Und wie sieht es heutzutage in Schulen aus? Der Overheadprojektor ist vielerorts durch den Beamer oder eine digitale Tafel ersetzt worden, Bilder sind nun eher farbig als schwarz-weiß und können an der digitalen Tafel direkt weiterbearbeitet oder beschriftet werden, Videos können einfacher abgespielt werden und häufig ist zumindest der Präsentationsrechner im Klassenzimmer mit dem Internet verbunden. Kurz gesagt: Die digitale Technik hat Einzug gehalten in die Klassenräume des 21. Jahrhunderts. Und das ist gut so!

Oder… – ist das gut so?

Denn wenn man einmal genau hinschaut merkt man: Es ist tatsächlich vor allem die digitale Technik, die in der Schule angekommen ist. Der digitale Alltag scheint auch weiterhin für und in Schulen kaum ein Thema zu sein. Der digitale Alltag, dass sind die digital geprägten Formen der Kommunikation, der Zusammenarbeit, ja insgesamt des Zusammenlebens, die uns in unserer Gesellschaft allgegenwärtig begegnen – sei es bei der Arbeit, bei der Kommunikation Jugendlicher in ihrer Freizeit, in der politischen Kommunikation, im Journalismus, im privaten Alltag… – nur eben eher selten in der Schule.

Die Idee, die heranwachsenden Kinder seien “Digital Natives”, also Eingeborene einer digitalen Welt und daher besonders kompetent im Umgang mit digitalen Medien, stellt sich bei genauerer Betrachtung als Illusion heraus. So lässt sich schnell feststellen, dass der Umgang mit Smartphones, Tablets und Co. zwar meist recht routiniert und ungehemmt erfolgt, von einem kritisch-reflexiven und produktiven Umgang mit diesen Möglichkeiten kann jedoch eher weniger gesprochen werden.
Es scheint sich in vielen Fällen eher um “Digital Naives” zu handeln.

Eine kritisch-reflexive Medienkompetenz wird jedoch zunehmend zur Grundvoraussetzung für eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Dies setzt ein Verständnis von Medienkompetenz voraus, das eben nicht nur technische Aspekte berücksichtigt, sondern auch – unter dem Schlagwort »Social Media« etwa – die sozialen Aspekte digitaler Medien einbezieht. Die Begleitung und Förderung einer kritisch-reflexiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Chancen und Risiken digitaler Medien ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben, um Jugendliche auf das Leben und Arbeiten in einer von digitalen Medien durchdrungenen Gesellschaft vorzubereiten. Und es ist eine Aufgabe, die uns alle angeht: Eltern, Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe etc..

Insbesondere in der Schule ist es daher wichtig, alltägliche digitale Medien sowie aktuelle Kommunikations- und Arbeitsformen als Selbstverständlichkeit in den Schulalltag zu integrieren. Neben technischen Fragen und Fragen der Handhabung von Hard- und Software müssen Schüler und Lehrer sich gemeinsam mit Fragen der Nutzung und der Wirkungen digitaler Medien beschäftigen, zum Beispiel:

  • Vor welche Herausforderungen stellen mich die aktuellen Medien im Alltag?
  • Welche Rolle können digitale Medien für meine Lernprozesse spielen?
  • Wie kann ich mein Smartphone auch in der Schule sinnvoll einsetzen?
  • Welche Möglichkeiten entstehen beim Einsatz bestimmter Dienste?
  • Wie kann ich Medien selbst erstellen oder abwandeln und wie kann ich ggf. von ihnen beeinflusst werden?
  • Welche Gefahren drohen und wie kann ich ihnen begegnen?
  • Wie gehe ich damit um, dass ich prinzipiell permanent erreichbar bin – und dies auch von mir erwartet wird?
  • Was kann es bedeuten, wenn das Private zunehmend öffentlich wird?
  • Wie verändern sich gesellschaftliche und politische Aushandlungs- und Beteiligungsprozesse?
  • Welche Rolle spielen digitale Medien für die persönliche und die öffentliche Meinungsbildung – zusätzlich zur Berichterstattung der Massenmedien?

Woher sollen nun aber die Lehrer selber medienkompetent genug sein, um den Eingeborenen in diese digitale Welt die nötigen Kompetenzen zu vermitteln; um das Handeln der Heranwachsenden in der digitalen Welt sinnvoll begleiten zu können und Jugendlichen zu helfen, sich von “Digital Naives” zu medienkompetenten und reflektierten Jugendlichen zu entwickeln? Woher sollen sie wissen, wie man mit dem permanenten Ablenkungspotenzial umgehen soll – vor allem, wenn Handys, MP3-Player und ähnliches von der Schule ausgeschlossen werden?

Wie und wann erwerben Lehrkräfte, die seit Jahren unterrichten, die benötigten Fähigkeiten, um gemeinsam mit ihren Lernenden einen angemessenen Umgang mit der Informationsflut des Internets zu entwickeln? Um im ständigen Überangebot richtige Quellen zu finden, wenn im Unterrichtsalltag das Internet gar nicht oder meist nur eingeschränkt zur Verfügung steht? Wie sollen Lehrkräfte verstehen, was informationelle Selbstbestimmung bedeutet, wenn sie selber das Internet kaum als Lebens- und Arbeitsraum nutzen (dürfen)? Und ganz grundlegend gedacht: Woher sollen sie wissen, welche Kompetenzen überhaupt für eine von digitalen Medien geprägten Welt nötig sind und künftig sein werden?

Um die Herausforderungen der digitalen Welt zu verstehen, muss man sich selbst reflexiv mit den technischen und sozialen Gegebenheiten und Veränderungen auseinandersetzen, sich aktiv mit den Möglichkeiten digitaler Medien beschäftigen, mit ihnen leben und arbeiten. Und nicht zuletzt: man muss bereit sein, jederzeit Neues auszuprobieren.
Eine Voraussetzung, die sich mit Funktion und Tradition des Schulwesens mitunter schwer vereinbaren lässt. Wenn man als Lehrer oder Lehrerin im schulischen Alltag nur begrenzt Zugang zu den Möglichkeiten digitaler Medien hat. Wenn mobile Geräte wie Smartphones und Tablets nicht zugelassen sind. Wenn der Internetzugang verboten oder auf Computerräume beschränkt ist. Wenn Lehrkräfte an deutschen Schulen häufig noch nicht einmal einen Computer als Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn in den chronisch vollen Lehr- und Stundenplänen kaum Zeit für eine angemessene Auseinandersetzung mit neuen Medien bleibt.

Der Ausschluss digitaler Medien erfolgt in dieser kategorischen Form übrigens nur in der Schule. Als Begründung dienen die vermeintlichen Gefahren, die diese Medien mit sich bringen. Gefahren für den geregelten (Schul-)Alltag. Weil sich Unruhe und neue Möglichkeiten des Schummelns auftun könnten, so lauten häufig genannte Argumente. Dass womöglich die Organisation des zentralisierten Unterrichts oder Aufgabenstellungen, die sich durch eine schlichte Suchmaschinen-Anfrage beantworten lassen, ein Problem darstellen, gerät nur selten in den Blick. Und so wird billigend in Kauf genommen, dass Schülerinnen und Schüler entscheidende Dinge nicht lernen. Dinge, die sie jedoch für ihr späteres Arbeitsleben und für eine aktive und gestaltende gesellschaftliche Teilhabe dringend brauchen werden.

Erfreulicherweise gibt es aber auch Schulen, die sich trauen diesen Tabubruch zu begehen und digitale Medien nicht nur erlauben, sondern sie mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen gezielt in die Schule holen. Und dabei geht es nicht um den Beamer oder die digitale Tafel, bei deren Einsatz das Denken häufig doch in der Logik des Overheadprojektors oder des Tafelbildes aus Kreide stecken bleibt. Inzwischen gibt es einige Klassen und Schulen die z.B. Smartphone- oder Tabletprojekte initiieren und die Geräte vollverantwortlich und ohne technische Begrenzungen in den Händen der Schüler belassen. Schulen, in denen Lehrer und Schüler sich gemeinsam daran machen, die Herausforderungen digitaler Medien zu entdecken und zu analysieren und entsprechende Handlungsstrategien zu entwickeln.

Doch auch hier gibt es eine zentrale Grundvoraussetzung, die zum Gelingen derartiger Pilotprojekte beitragen kann: Es bedarf geeigneter Fortbildungen und insbesondere der nötigen Zeit für die Lehrkräfte, sich in dieses Feld einzuarbeiten und die erlangten Erkenntnisse auf dem aktuellen Stand zu halten. Schulen müssen den Lehrenden Freiräume zur Exploration digitaler Welten und zur gemeinsamen Reflexion einräumen, damit diese zu kompetenten und erfahrenen Lernbegleitern im Bereich digitaler Medien werden können. Diese zeitlichen und finanziellen Ressourcen sollten dringend zur Verfügung gestellt werden.

Langfristig gesehen kann jedoch auch diese Herangehensweise, d.h. die Integration alltäglicher Geräte und Praktiken sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Potentialen und Gefahren digitaler Medien nur das Minimalziel sein. Generell müssen auch in der Schulentwicklung und in der Politik genau die gleichen Fragen gestellt werden: Was sind denn eigentlich die Herausforderungen unserer von digitalen Medien durchdrungenen Welt? Was heißt es z.B. für Prüfungsformen, wenn die jetzigen Aufgabenstellungen mit Hilfe des Internets gelöst werden können, ohne ein Verständnis der Inhalte entwickeln zu müssen? Welche Bildungsziele und Lehrpläne benötigen wir für die digitale Gesellschaft?

Kurz gesagt: Wenn digitale Medien in die Schule kommen, geht es nicht nur um alten Wein in neuen digitalen Schläuchen, nicht nur um die Fortführung gewohnter Lehre mit neuen Mitteln, mit neuer Technik. Die Leitfrage muss viel eher – eigentlich ganz simpel – lauten: Was sind notwendige Bildungsziele für eine digitale Welt? Und wie können diese sinnvoll erreicht werden?

»Die Welt wird nie wieder analog«

»Die Welt wird nie wieder analog« ((Ulrich Proeschel (PAGE Nr. 08/01) )) ist als Editorial in der aktuellen Ausgabe des Themenheftes »Medien & Bildung« am Medienzentrum der Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg erschienen und ist eine Co-Produktion von Sebastian Plönges und mir.

globusProvokante Thesen wie die 2001 von Ulrich Proeschel getroffene Aussage können und sollen nachdenklich stimmen: Ist die Welt heute, im Jahr 2014, digital? Oder ist man Wanderer zwischen zwei Welten, einer digitalen und einer analogen? Ist Letztere durch Erstere bedroht? Wird sich unser komplettes Leben irgendwann digital abspielen? Zur Zeit gehören Liebesgeschichten mit einem Betriebssystem, wie sie etwa im jüngst veröffentlichten Kinofilm »her« ((Seite „Her (2013)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Abgerufen: 10. April 2014, 09:32 UTC)) (Trailer zum Filmerzählt wird, noch ins Genre der Science Fiction. Bemerkenswert ist aber, dass selbst hier, im Szenario weitreichendster Digitalisierung, der Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze der Echtheit des Digitalen misstraut. Als Resultat solcher Skepsis wird das Analoge der Welt betont. Diese Dialektik lässt sich auch außerhalb des Kinos beobachten, beispielsweise im Bereich der Fotografie: Wurde digitale Fotografie gerade unter Experten anfangs nicht ernst genommen, hat sich das Bild mit zunehmender Qualität der technischen Geräte und ihrer Durchsetzung am Markt grundsätzlich gewandelt. Mittlerweile lassen sich analoge Fotoartikel fast nur noch im wohlsortierten Fachhandel erwerben; analog produzierten Bildern wird im Vergleich zu beliebig duplizierbaren digitalen ein eigenartiger Mehrwert zugesprochen. Die Aufwertung des Analogen geht sogar so weit, dass nachträglich Fehler (Körnung, Staub, Kratzer…) in digitale Formate eingearbeitet werden. Beim Briefverkehr können ähnliche Entwicklungen beobachtet werden: Wer heutzutage anstelle von Kurznachrichten, E-Mails oder eben digitalen Schnappschüssen in Retro-Optik eine »ganz normale« Postkarte erhält, dem widerfährt schon etwas Seltenes.Weiterlesen

Bloggen in der gymnasialen Oberstufe in Hamburg

Dem “Bildungsplan Gymnasiale Oberstufe – Rahmenvorgabe für das Seminar” lassen sich folgende Informationen zur Gestaltung von Lernsituationen und Leistungsbewertung in der Obberstufe an Hamburger Gymnasien entnehmen. (Hervorhebungen von mir.)

“…

Grundsätze für die Gestaltung von Lernsituationen und zur Leistungsbewertung

[…]

Lernsituationen

Das Lernen in der gymnasialen Oberstufe beinhaltet Lernsituationen, die auf den Kompetenzzuwachs der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sind. Unterricht dient nicht nur der Vermittlung oder Aneignung von Inhalten, vielmehr sind wegen des im Kompetenzbegriff enthaltenen Zusammenhangs von Wissen und Können diese beiden Elemente im Unterricht zusammenzuführen. Neben dem Erwerb von Wissen Weiterlesen

Ringvorlesung Medienkompetenz “Social Software im Bildungsbereich – Schwerpunkt Blogs”

Die Inhalte diese Beitrags beziehen sich auf meinen Beitrag Social Software im Bildungsbereich – Schwerpunkt Blogs zur Ringvorlesung Medienkompetenz – digitale Medien in Studium, Lehre und Beruf.

Fragen, Anregungen & Ideen

Fragen, Anregungen & Ideen können Sie hier als Kommentar posten oder während der Veranstaltung im kollaborativen Protokoll festhalten. Selbstverständlich können wir unabhängig davon auch in der Präsenzveranstaltung Fragen klären.
Die Kommentarfunktion steht Ihnen auch im Anschluß an die Veranstaltung zur Verfügung.
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Mobile learning

… bedeutet nicht, „unterwegs“ oder mit einem bestimmten Gerät zu lernen. „It is not about the device, but about the connectivity, capabilities and experience. Access through mobile devices should be a choice and a part of the total learning environment.“ ((Brown, Judy: http://mlearnopedia.blogspot.com/2009/05/types-of-mobile-learning.html))

Auch Bücher sind grundsätzlich mobil, und auch mit ihnen lässt sich lernen. Dennoch möchte ich in diesem Fall nicht von mobile learning sprechen. Dies lässt sich besser verstehen, wenn man sich vor Augen führt, was das Gegenteil von mobile learning ist und worüber es sich definiert. Wenn Desktop-Computer und Klassenräume der Grund für „immobiles Lernen“ sind, so kann es sich hierbei nur um ein Phänomen handeln, welches sich a) mit der Organisation des Bildungsprozesses in der Institution Schule und b) den dort verfügbaren Medien (Desktop-Computer) erklären lässt. Mit der Bedeutung der Wichtigkeit von Bildungsangeboten ausserhalb von Schule und SchulgebäudenWeiterlesen

OpenCourse – Zukunft des Lernens

An dieser Stelle möchte ich auf eine Veranstaltung ganz besonderer Art hinweisen. Es handelt sich um den Kurs “Zukunft des Lernens”.

Der OpenCourse Zukunft des Lernens richtet sich an alle, die an der Zukunft des Lernens in der Mediengesellschaft, an der Zukunft des mediengestützten Lernens und an der Zukunft des Lernens allgemein interessiert sind. Inhalte des Kurses sind aktuelle und zukünftige Trends im Bildungsbereich, die durch den Einsatz neuer Medien ermöglicht, unterstützt und vorangetrieben werden wie auch die Herausforderungen, die sich durch die Mediennutzung in unserer Gesellschaft ergeben. Der Kurs lädt zum aktiven, diskursiven Miteinander im Netz ein! Eine Agenda mit wöchentlich neuen Themen setzt den Rahmen, der durch die Beiträge und den Austausch von Experten, Teilnehmern und Interessierten gefüllt wird!

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet online statt. Zu den Veranstaltern gehören Jochen Robes vom Weiterbildungsblog und einige Mitarbeiter von studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung, Goethe-Universität Frankfurt/M.

Weitere Informationen und Anmeldung unter opencourse2011.de der Hashtag zur Veranstaltung ist #opco11

Twitterliste

Ich habe angefangen eine Liste mit twitternden opco11 Teilnehmern zu erstellen. Da fehlen sicher noch einige. Bitte kurz melden und ich ergänze asap.

MOOC

Ähnliche Veranstaltungen

Jochen Robes hatte schon 2009 und 2010 auf der Campus Innovation über ähnlichen Veranstaltungen/Lernarrangements berichtet.

Lernen im social Web – ein Seminarrückblick

Im vergangenen Semester habe ich an der Uni Hamburg das Seminar “Lernen im social Web” angeboten. Nachdem in meinen, Thematisch verwandten, Seminaren der letzten Semester selten mehr als 12 Teilnehmer zusammen kamen war ich doch ein wenig überrascht, dass sich in diesem Semester fast 80 Studierende anmeldeten und 34 von Ihnen auch tatsächlich teilnahmen. Dies bedeutet für mich zunächst die Arbeitsformen anzupassen und zu überlegen wie ein Leistungsnachweis erworben werden kann, ohne dass die Leistung nur von mir genossen werden kann.

Einstieg & Themen

Zum Einstieg in das Seminar habe ich die Studierenden Essays erstellen lassen. Hierdurch setzen sich die Studierenden bereits zu Beginn des Seminars mit dem Thema auseinander, haben Gelegenheit ihre eigene Position zum Thema zu reflektieren und entwickeln auf dieser Grundlage und den individuellen Vorkenntnissen eigene Fragestellungen die zur Bereicherung der Diskussionen im Seminar beitragen.

In diesem Zusammenhang haben wir gemeinsam Themen gesammelt mit denen sich die Teilnehmer im Seminar beschäftigen wollen und haben hieraus im Laufe des Seminars einen Ablaufplan entwickelt.

Methodisches

SeminarnotizenNeben den bereits erwähnten Essays habe ich n diesem Seminar zwei weitere Methoden zum Einsatz gebracht mit denen ich sehr zufrieden war. Zum Einen wurden für die einzelnen Seminarsitzungen kollaborative Protokolle erstellt. Diese Protokolle (Bei den Links unter Seminarnotizen zu finden) haben mit mit dem Etherpad-Klon typewith.me und dem Notebookcenter der Fakultät EPB erstellt. Dies war für die Studierenden und für mich extrem hilfreich. Für alle bestand so die Möglichkeit die Dinge festzuhalten die wichtig erschienen und ich hatte im Nachgang die Möglichkeit zu sehen welche Aspekte die Studierenden für so wichtig hielten dass sie in das Protokoll aufgenommen wurden oder welche Fragen zwischendurch entstanden sind. Teilweise wurden in den Protokollen auch Fragen geklärt, ohne den Veranstaltungsverlauf zu beeinträchtigen.Weiterlesen

iPAD Apps for Learning

Die Educause Learning Initiative ist bekannt durch den Horizon Report, aber auch die 7 Things you should know about Serie bringt immer wieder interessante Zusammenfassungen heraus.

Zuletzt ist ein PDF mit dem Titel “7 Things You Should Know About iPad Apps for Learning” erschienen. Unter anderem ist dort folgendes zu lesen:

“Why is it significant?”

As a single device that is smaller than a laptop, the iPad combines robust computational functionality with a screen large enough to serve as a legitimate replacement for printed textbooks and other course materials, with the added benefi ts of interactivity.

Es werden aber auch Zukunftsperspektiven, Problemen und der Bezug zum Lernen benannt. Wer sich auf zwei Seiten in das Thema Paducation einlesen möchte, dem sei der Download auf jeden Fall empfohlen.

Paducation?

Ich werde in Kürze wenigstens ein Projekt begleiten bei dem es um den Einsatz von iPADs an Hamburger Schulen geht. Alles weitere wird es im Projektblog unter paducation.eu geben. Für interessante Hinweise u.ä. in diesem Zusammenhang bin ich natürlich dankbar.

Fortbildung: Mobile Endgeräte im Unterricht

Im Rahmen der “Tech Series” hatte Apple zum 7. Februar zur Fortbildung “Mobile Endgeräte im Unterricht” eingeladen.
Zum einen betreue ich die Notebookcenter unserer Fakultät, ausserdem bin ich daran interessiert wie iOS-Geräte sinnvoll in Bildungsprozesse integriert werden können. Der Fokus liegt hierbei primär bei den pädagogischen Konzepten, jedoch spielen bei der Planung und Betreuung eines solchen Projekts auch technische Rahmenbedingungen und Möglichkeiten eine wichtige Rolle.

Viele Inhalte der Fortbildung kann man bei Bedarf auch den einschlägigen Websites entnehmen. Einige Dinge fand ich trotzdem wert sie hier zu dokumentieren und zu teilen.Weiterlesen