Kategorie: Uni

Jetzt aber schnell

Der PDF Download (3,8 MB) des Buches “Leitfaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung” ist nur noch bis zum 24.12.2005 möglich wie uns der Werbeblogger wissen lässt.
Alternativ kann man das Buch von Dr. Torsten Schwarz natürlich auch bei Amazon.de bestellt werden.
Bisher sind keine weiteren Dateien zum Seminar Zielgruppe: Öffentlichkeit bei mir eingetrudelt. Wär doch schön, wenn sich da in diesem Jahr noch was tut.

Betriebliche Weiterbildung als Beteiligungsprozess

62.016, H8
Martin Allespach, Inst. 4
Das Seminar findet kompakt statt. Die Seminarzeiten sind:
Fr. 28.10.+Sa. 29.10. von 10-16 und So. 30.10. von 10-14 Uhr,
Rm 07 VMP 8; Nachbesprechung via Internet nach Vereinbarung.
Die betrieblichen Weiterbildung wird häufig auf ihre qualifikatorische Dimension verengt und damit auf ökonomische Verwertung, Effizienz und Brauchbarkeit reduziert. Ein arbeitsorientierter Ansatz gibt sich aber damit nicht zufrieden, sondern betrachtet die Weiterbildung unter dem Aspekt von Bildung, d.h. sie nimmt die persönliche Entfaltung und Emanzipation und damit zusammenhängend das Verstehen und Gestalten der eigenen Arbeits- und Lebensbedingungen zu ihrem Bezugspunkt. Dabei ist Beteiligungsorientierung ein Merkmal eines kritisch-reflexiven Weiterbildungsbegriffs, bei dem sichtbar wird, inwieweit Subjektwerdung und Selbstentfaltung auch in der Erwerbsarbeit zum Tragen kommen können.
In dem Hauptseminar werden wir der Frage nachgehen, was eine beteili- gungsorientierte betriebliche Weiterbildung auszeichnet. Dabei sollen die bildungs- sowie lerntheoretischen und arbeitspolitischen Implikationen und Zusammenhänge herausgearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen die inhaltlichen und methodischen Aspekte einer beteiligungsorientierten Weiterbildung. Neben der theoretischen Fundierung wird auch Gelegenheit zur Diskussion und Erarbeitung praktischer pädagogischer Konsequenzen bestehen.
Scheinvergabe durch engagierte Teilnahme und Hausarbeit.

Wissensformation und -formatierung: Globalisierung und Digitalisation

61.097, H1, 15, 18
Torsten Meyer, Inst. 10
Die Veranstaltung ist eingebettet in das semesterübergreifende Projekt “KnowledgeFormation” (vgl. http://mms.uni-hamburg.de/knowledgeformation), dessen Ziel es ist, einen hypermedialen Material-Pool zu erstellen, der als Learning Object in verschiedenen Lernsituationen fungieren kann. Thema des LO sind Geschichte und Entwicklung der Darstellungsweisen und mittel in Kunst, Wissenschaft und Religion und ihre Auswirkungen auf die entsprechenden Denksysteme seit der Renaissance. In dieser Veranstaltung liegt der Schwerpunkt auf, die aktuellen Medientechnologien und ihre kultursoziologischen und bildungstheoretischen Implikationen vor dem Hintergrund der Globalisierung (Mondialisation, Worldization, Worldwidization, …) zu thematisieren.
Scheinerwerb durch eigene Beiträge zum Learning Object.

Zielgruppe: Öffentlichkeit – Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung von Öffentlichkeitsarbeit

00.523
Kathrin Voss
Thema
Menschen zu erreichen – das ist das Ziel von Öffentlichkeitsarbeit. Wer diese Menschen sind, warum man sie erreichen will und vor allem auf welchem Weg dies geschieht, hängt stark von den Vorgaben des Auftraggebers ab. Die Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit hingegen bleiben die gleichen. Dieses Seminar wird deshalb die theoretischen Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit vermitteln und deren praktische Umsetzung unter verschiedenen Rahmenbedingungen an konkreten Beispielen üben. Das Seminar ist eine Einführung in die konzeptionelle PR-Arbeit.

Vorgehen
Am Anfang des Seminars steht ein Überblick über die verschiedenen Berufsfelder und Arbeitsbereiche innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit und Konzeptionsmethodik erarbeitet. Im Mittelpunkt des Seminars wird die praktische Anwendung dieses Wissens stehen. Die verschiedenen Arbeitsschritte der Konzeptionsmethodik (Ist-Analyse, Zielgruppendefinition, Maßnahmenplanung, Zeitplanung etc.) werden an realen Fallbeispielen aus Unternehmen und dem Non-Profit-Bereich erprobt. Projektgruppen befassen sich dabei mit konkreten Fragestellungen. Nach der Analyse soll dann für jeden “Fall” ein eigenes Kommunikationskonzept erarbeitet werden, das am Ende des Seminars präsentiert wird. Das Konzept soll neben der Analyse auch konkrete Vorschläge für Maßnahmen enthalten.

Leistung
Regelmäßige, aktive Teilnahme, Mitarbeit in einer Projektgruppe sowie die Bearbeitung und Präsentation eines Seminarthemas.

Literatur
Grunig, James E. / Dozier, David M. et.al. (Hrsg.) (1992): Excellence in public relations and communication management Hillsdale, N.J [u.a.].

Grunig, James E. / Hunt, Todd Terrance (1984): Managing Public Relations. Fort Worth, Tex. [u.a.]

Dörrbecker, Klaus / Fissenewert-Gossmann, Ren�e (2002): Wie Profis PR-Konzeptionen entwickeln: das Buch zur Konzeptionstechnik. (4. Aufl.) Frankfurt am Main.

Kunczik, Michael (2002): Public Relations. Konzepte und Theorien. Köln.

R̦ttger, Ulrike (2000): Public Relations РOrganisation und Profession. Opladen.

Hier werde ich die Dateien zum Seminar einstellen.
Hier ist auch schon die erste Datei.

Auch ganz interessant ist die Seite des PR Bloggers und die PR-Blog World.
Desweiteren gibt es noch das Email Marketing Blog.

Symbolische Form der “Neuen Medien”. Oder: Wie wird das Subjekt konfiguriert? – am Beispiel des Films “Memento”

61.110
Torsten Meyer, Institiut 10, H1
Christopher Nolans Film “Memento” setzt den Inhalt in die Form seiner Darstellung um. Der Hauptdarsteller leidet unter einer Blockade des Kurzzeitgedächtnisses. Alles neu Erlebte verblasst nach kurzer Zeit, jede Situation ist für ihn komplett neuartig, so als würde er an einem unbekannten Ort bei unbekannten Menschen aufwachen.
Die Erzähltechnik des Films bringt den Zuschauer permanent in genau die gleiche Lage. Ständig wird er in Szenen geworfen, die quasi mittendrin beginnen, und das Publikum teilt mit der Hauptfigur die Verwirrung darüber, was momentan “und überhaupt” los ist.
Mit Lev Manovich könnte dies als die “key form” des “computer age” gekennzeichnet werden: “Falls uns die Welt nach dem Tod Gottes (Nietzsche), dem Ende der großen Erzählungen der Aufklärung (Lyotard) und der Ankunft des Netzes (Tim Berners-Lee) als eine endlose, unstrukturierte Sammlung von Bildern, Texten und anderen “data records” erscheint, scheint es nur angemessen, dass wir dazu neigen, sie als “database” zu modellieren.”
Die Veranstaltung befasst sich mit der Frage, ob und wie sich im Zuge der Entwicklung neuer Medientechnologien und globalisierender Kultur das moderne Verständnis von Subjekt, Gesellschaft und Bildung verändert.
Die Veranstaltung steht in engem Zusammenhang mit der Veranstaltung Nr. 61.089 von Karl-Josef Pazzini.