Schlagwort: schule

Tablets an die Schule –
5 Aspekte die man vor Tablet Projekten in Schulen bedenken sollte

“Komm, wir kaufen Tablets für die Schule…”

Bevor man Geld ausgibt um Tablets für die Schule zu beschaffen sollte man ein paar Vorüberlegungen anstellen. So kann vermieden werden, dass die beschafften Geräte nicht zur Infrastruktur, dem Kollegium oder dem geplanten Einsatzzweck passen.

Aus meiner Sicht kann die Berücksichtigung der folgenden Aspekte dazu beitragen Weiterlesen

Unterricht mit dem FLOW+ Konzept

Wie in meinem letzten Blogpost angedeutet entwickelt unsere Schule gerade ein neues pädagogisches Konzept als Grundlage unseres künftigen Unterrichts. Ich bin froh Teil dieses Prozesses zu sein, denn nach meinem Empfinden können viele Wünsche von Lehrenden und Lernenden hierbei berücksichtigt werden.
Das neue Konzept ist genau genommen nicht ganz neu und auch keine komplette Eigenentwicklung unserer Schule.
smartViele Elemente des Konzeptes kennen wir aus anderen konstruktivistisch-reformpädagogisch geprägten Ansätzen. Als Grundlage für unsere Entwicklung dient uns das SOL-Konzept (Selbst Organisiertes Lernen) von Herold & Herold (sol-institut.de).
Wir passen es aktuell auf die Bedürfnisse der beruflichen Ausbildung, speziell auf die Berufsausbildung im Rettungsdienst an. Es zeichnet sich jedoch schon ab, dass nach der Einführung auch die Bereiche Fort- und Weiterbildung von diesem Konzept profitieren können. Im Moment planen wir noch komplett analog, aus meiner Sicht ergeben sich auch eine Vielzahl sinnvoller Anknüpfungspunkte zum Thema »Lernen mit digitalen Medien«.

Ziele

Das Ziel der Einführung dieses neuen Konzeptes ist den individuellen Bedürfnissen der Lernenden besser entsprechen zu können. Das meint die Vorkenntnisse besser verknüpfen zu können, den Kontakt zwischen Lernenden und Lernenden und Lehrenden zu verbessern, die Selbstorganisation der Lernenden zu fördern, Präferenzen bei der Wahl von Inhalten und Methoden jedes einzelnen Schülers besser berücksichtigen zu können.

Es wird also nur noch kurze Phasen geben in denen die Lehrenden “den Ton angeben” und selbst diese Phasen sind zum Teil fakultativ.

FLOW+

Doch eins nach dem Anderen. Was heißt überhaupt FLOW+?Weiterlesen

Linkliste Blogs in der Lehre

blogsKürzlich habe ich mit ein paar Kolleginnen und Kollegen Links zum Thema Blogs für Lehrer, und andere Lehrende gesammelt. Eigentlich ist die Liste der Links viel zu schade um wieder irgendwo im digitalen Nirvana zu verschwinden. Vielleicht kannst Du was mit dem einen oder dem anderen Link anfangen!?

Zurück in die Zukunft – Hallo Rettungsdienst

Über acht Jahre habe ich im Medienzentrum der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg gearbeitet. Es war eine gute Zeit mit netten Kolleginnen und Kollegen, spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben. Zum Ende sogar eine unbefristete Wissenschaftlerstelle. So etwas darf man eigentlich nicht aufgeben…

Ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt, hatte Gelegenheit vieles auszuprobieren. Über die Grenzen der Fakultät hinaus. Es war eine spannende Zeit aus der ich viele Erfahrungen und Erkenntnisse mitnehme und an die ich mich gerne zurück erinnere.

Die RKiSH Akademie

Zum Jahreswechsel habe ich jetzt “trotzdem” den Job gewechselt. Seit Beginn des Jahres arbeite ich nun an der RKiSH Akademie in Heide.  Bedingt durch das neue Notfallsanitätergesetz sind nun auch an Rettungsdienstschulen akademisch ausgebildete Pädagogen für die theoretische und praktische Ausbildung  vorgeschrieben. Ausserdem sind einige Inhalte in die Ausbildung des Notfallsanitäters eingeflossen die eher dem Feld Soziale Kompetenzen als den Bereichen medizinische oder organisatorische Kenntnisse zuzuordnen sind. Eine Entwicklung die ich mir schon damals gewünscht habe. Die Berufliche Aus- und Weiterbildung, die Fortbildung von Mitarbeitern, das (mit-)entwicklen und implementieren von Bildungskonzepten, das arbeiten in zeitgemäßen pädagogischen Settings und die Rückkehr in mein altes und weiterhin sehr geschätztes Tätigkeitsfeld “Rettungsdienst” haben mich letztlich dazu bewogen diese Entscheidung zu treffen.

Meine Aufgaben

visualisierung-schuleIm Moment bin ich noch kaum in den Unterricht eingebunden, sondern hauptsächlich mit einer Umgestaltung des Lernarrangements sowie des Curriculums für die Ausbildung beschäftigt. Gelegentlich unterrichte ich aber auch in der Aus- und Weiterbildung.
In allen Bereichen kann ich meine Visualisierungskompetenzen einbringen, viele Kenntnisse und Erfahrungen aus Studium und Uni-Tätigkeit einbringen und sehr pädagogisch arbeiten. Insgesamt gibt es (bisher) überraschend viele Parallelen zu meiner bisherigen Tätigkeit, auch wenn es sich natürlich immer etwas anders darstellt. Die Tätigkeiten aus unterschiedlichen Lehrerfortbildungen und mein Kontakt zur Rotstift-Szene sind mir aber eine große Hilfe.

Rettungsdienstliche Qualifikation

Ich habe bereits vor Beginn meines Studiums eine Ausbildung zum Krankenpfleger und eine zum Rettungsassistenten abgeschlossen und bis vor wenigen Jahren im Rettungsdienst gearbeitet. Das bedarf natürlich einer Auffrischung. Die Nachqualifizierung zum Notfallsanitäter ist einer der größeren Bausteine dieses Prozesses. Auf dem Weg dahin stehen noch eine ITLS und eine AMLS Zertifizierung an. Was ich besonders spannend finde ist, dass diese Qualifikationen nicht nur für den Schulbetrieb angestrebt werden, sondern alle Dozenten der Akademie mit einigen Stellenanteilen im aktiven Einsatzdienst tätig sind.

Und sonst so?

Ich habe bei der RKiSH, so wie an der Uni, erstmal nur eine 75% Stelle angenommen, um auch weiterhin meine Freiberuflichen Tätigkeiten (Beratung, Design & Training) fortführen zu können.

Wundert euch also nicht wenn es hier mal etwas Medizinpädagogisch wird, Didaktik evtl. einen stärkeren Schwerpunkt bekommt oder ähnliche Themen aus der (Berufs-)Schulwelt hier behandelt werden.

always beta – ist also nicht nur der Titel dieses Blogs, sondern auch gelebte pädagogische Praxis und Lebensmotto. Keep movin!

Medien-Praxis-Abend an der Grundschule Sachsenweg

vorbesprechung(Digitale) Medien eignen sich hervorragend um die Kinder davor “zu parken” und um einfach mal in Ruhe etwas erledigen zu können. Getrieben von der Sorge, dass dies der einzige Einsatzbereich von Medien sein könnte, habe ich überlegt was man dagegen unternehmen könnte. Angeregt durch die Idee von Guido Brombach einen Medienpraxisabend für Eltern in Grundschulen durchzuführen, habe ich gemeinsam mit Christina, Alex und Stef einen solchen Abend für die Grundschule Sachsenweg vorbereitet und durchgeführt. Nachfolgend möchte ich berichten, was wir dort mit den ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemacht haben und allen die versprochenen Materialien bereitstellen, so dass in aller Ruhe weiter experimentiert und gearbeitet werden kann.Weiterlesen

Holt die Gadgets in die Schule!

Den nachfolgenden Text habe ich gemeinsam mit Christina Schwalbe für den Xing-Spielraum verfasst wo er am 12.09.2014 veröffentlicht wurde.

Der Schulgong läutet. Die Schüler gehen in ihre Klasse und setzen sich auf ihre Plätze. Die Lehrerin beginnt den Unterricht. Schemenhaft lässt sich an der Wand ein Wolf erkennen. Es ist eine beschriftete Schwarz-Weiß-Kopie des Tieres, die auf eine Overheadfolie übertragen wurde. So oder ähnlich mag für viele von uns Biologieunterricht ausgesehen haben. Und wie sieht es heutzutage in Schulen aus? Der Overheadprojektor ist vielerorts durch den Beamer oder eine digitale Tafel ersetzt worden, Bilder sind nun eher farbig als schwarz-weiß und können an der digitalen Tafel direkt weiterbearbeitet oder beschriftet werden, Videos können einfacher abgespielt werden und häufig ist zumindest der Präsentationsrechner im Klassenzimmer mit dem Internet verbunden. Kurz gesagt: Die digitale Technik hat Einzug gehalten in die Klassenräume des 21. Jahrhunderts. Und das ist gut so!

Oder… – ist das gut so?

Denn wenn man einmal genau hinschaut merkt man: Es ist tatsächlich vor allem die digitale Technik, die in der Schule angekommen ist. Der digitale Alltag scheint auch weiterhin für und in Schulen kaum ein Thema zu sein. Der digitale Alltag, dass sind die digital geprägten Formen der Kommunikation, der Zusammenarbeit, ja insgesamt des Zusammenlebens, die uns in unserer Gesellschaft allgegenwärtig begegnen – sei es bei der Arbeit, bei der Kommunikation Jugendlicher in ihrer Freizeit, in der politischen Kommunikation, im Journalismus, im privaten Alltag… – nur eben eher selten in der Schule.

Die Idee, die heranwachsenden Kinder seien “Digital Natives”, also Eingeborene einer digitalen Welt und daher besonders kompetent im Umgang mit digitalen Medien, stellt sich bei genauerer Betrachtung als Illusion heraus. So lässt sich schnell feststellen, dass der Umgang mit Smartphones, Tablets und Co. zwar meist recht routiniert und ungehemmt erfolgt, von einem kritisch-reflexiven und produktiven Umgang mit diesen Möglichkeiten kann jedoch eher weniger gesprochen werden.
Es scheint sich in vielen Fällen eher um “Digital Naives” zu handeln.

Eine kritisch-reflexive Medienkompetenz wird jedoch zunehmend zur Grundvoraussetzung für eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Dies setzt ein Verständnis von Medienkompetenz voraus, das eben nicht nur technische Aspekte berücksichtigt, sondern auch – unter dem Schlagwort »Social Media« etwa – die sozialen Aspekte digitaler Medien einbezieht. Die Begleitung und Förderung einer kritisch-reflexiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Chancen und Risiken digitaler Medien ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben, um Jugendliche auf das Leben und Arbeiten in einer von digitalen Medien durchdrungenen Gesellschaft vorzubereiten. Und es ist eine Aufgabe, die uns alle angeht: Eltern, Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe etc..

Insbesondere in der Schule ist es daher wichtig, alltägliche digitale Medien sowie aktuelle Kommunikations- und Arbeitsformen als Selbstverständlichkeit in den Schulalltag zu integrieren. Neben technischen Fragen und Fragen der Handhabung von Hard- und Software müssen Schüler und Lehrer sich gemeinsam mit Fragen der Nutzung und der Wirkungen digitaler Medien beschäftigen, zum Beispiel:

  • Vor welche Herausforderungen stellen mich die aktuellen Medien im Alltag?
  • Welche Rolle können digitale Medien für meine Lernprozesse spielen?
  • Wie kann ich mein Smartphone auch in der Schule sinnvoll einsetzen?
  • Welche Möglichkeiten entstehen beim Einsatz bestimmter Dienste?
  • Wie kann ich Medien selbst erstellen oder abwandeln und wie kann ich ggf. von ihnen beeinflusst werden?
  • Welche Gefahren drohen und wie kann ich ihnen begegnen?
  • Wie gehe ich damit um, dass ich prinzipiell permanent erreichbar bin – und dies auch von mir erwartet wird?
  • Was kann es bedeuten, wenn das Private zunehmend öffentlich wird?
  • Wie verändern sich gesellschaftliche und politische Aushandlungs- und Beteiligungsprozesse?
  • Welche Rolle spielen digitale Medien für die persönliche und die öffentliche Meinungsbildung – zusätzlich zur Berichterstattung der Massenmedien?

Woher sollen nun aber die Lehrer selber medienkompetent genug sein, um den Eingeborenen in diese digitale Welt die nötigen Kompetenzen zu vermitteln; um das Handeln der Heranwachsenden in der digitalen Welt sinnvoll begleiten zu können und Jugendlichen zu helfen, sich von “Digital Naives” zu medienkompetenten und reflektierten Jugendlichen zu entwickeln? Woher sollen sie wissen, wie man mit dem permanenten Ablenkungspotenzial umgehen soll – vor allem, wenn Handys, MP3-Player und ähnliches von der Schule ausgeschlossen werden?

Wie und wann erwerben Lehrkräfte, die seit Jahren unterrichten, die benötigten Fähigkeiten, um gemeinsam mit ihren Lernenden einen angemessenen Umgang mit der Informationsflut des Internets zu entwickeln? Um im ständigen Überangebot richtige Quellen zu finden, wenn im Unterrichtsalltag das Internet gar nicht oder meist nur eingeschränkt zur Verfügung steht? Wie sollen Lehrkräfte verstehen, was informationelle Selbstbestimmung bedeutet, wenn sie selber das Internet kaum als Lebens- und Arbeitsraum nutzen (dürfen)? Und ganz grundlegend gedacht: Woher sollen sie wissen, welche Kompetenzen überhaupt für eine von digitalen Medien geprägten Welt nötig sind und künftig sein werden?

Um die Herausforderungen der digitalen Welt zu verstehen, muss man sich selbst reflexiv mit den technischen und sozialen Gegebenheiten und Veränderungen auseinandersetzen, sich aktiv mit den Möglichkeiten digitaler Medien beschäftigen, mit ihnen leben und arbeiten. Und nicht zuletzt: man muss bereit sein, jederzeit Neues auszuprobieren.
Eine Voraussetzung, die sich mit Funktion und Tradition des Schulwesens mitunter schwer vereinbaren lässt. Wenn man als Lehrer oder Lehrerin im schulischen Alltag nur begrenzt Zugang zu den Möglichkeiten digitaler Medien hat. Wenn mobile Geräte wie Smartphones und Tablets nicht zugelassen sind. Wenn der Internetzugang verboten oder auf Computerräume beschränkt ist. Wenn Lehrkräfte an deutschen Schulen häufig noch nicht einmal einen Computer als Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn in den chronisch vollen Lehr- und Stundenplänen kaum Zeit für eine angemessene Auseinandersetzung mit neuen Medien bleibt.

Der Ausschluss digitaler Medien erfolgt in dieser kategorischen Form übrigens nur in der Schule. Als Begründung dienen die vermeintlichen Gefahren, die diese Medien mit sich bringen. Gefahren für den geregelten (Schul-)Alltag. Weil sich Unruhe und neue Möglichkeiten des Schummelns auftun könnten, so lauten häufig genannte Argumente. Dass womöglich die Organisation des zentralisierten Unterrichts oder Aufgabenstellungen, die sich durch eine schlichte Suchmaschinen-Anfrage beantworten lassen, ein Problem darstellen, gerät nur selten in den Blick. Und so wird billigend in Kauf genommen, dass Schülerinnen und Schüler entscheidende Dinge nicht lernen. Dinge, die sie jedoch für ihr späteres Arbeitsleben und für eine aktive und gestaltende gesellschaftliche Teilhabe dringend brauchen werden.

Erfreulicherweise gibt es aber auch Schulen, die sich trauen diesen Tabubruch zu begehen und digitale Medien nicht nur erlauben, sondern sie mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen gezielt in die Schule holen. Und dabei geht es nicht um den Beamer oder die digitale Tafel, bei deren Einsatz das Denken häufig doch in der Logik des Overheadprojektors oder des Tafelbildes aus Kreide stecken bleibt. Inzwischen gibt es einige Klassen und Schulen die z.B. Smartphone- oder Tabletprojekte initiieren und die Geräte vollverantwortlich und ohne technische Begrenzungen in den Händen der Schüler belassen. Schulen, in denen Lehrer und Schüler sich gemeinsam daran machen, die Herausforderungen digitaler Medien zu entdecken und zu analysieren und entsprechende Handlungsstrategien zu entwickeln.

Doch auch hier gibt es eine zentrale Grundvoraussetzung, die zum Gelingen derartiger Pilotprojekte beitragen kann: Es bedarf geeigneter Fortbildungen und insbesondere der nötigen Zeit für die Lehrkräfte, sich in dieses Feld einzuarbeiten und die erlangten Erkenntnisse auf dem aktuellen Stand zu halten. Schulen müssen den Lehrenden Freiräume zur Exploration digitaler Welten und zur gemeinsamen Reflexion einräumen, damit diese zu kompetenten und erfahrenen Lernbegleitern im Bereich digitaler Medien werden können. Diese zeitlichen und finanziellen Ressourcen sollten dringend zur Verfügung gestellt werden.

Langfristig gesehen kann jedoch auch diese Herangehensweise, d.h. die Integration alltäglicher Geräte und Praktiken sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Potentialen und Gefahren digitaler Medien nur das Minimalziel sein. Generell müssen auch in der Schulentwicklung und in der Politik genau die gleichen Fragen gestellt werden: Was sind denn eigentlich die Herausforderungen unserer von digitalen Medien durchdrungenen Welt? Was heißt es z.B. für Prüfungsformen, wenn die jetzigen Aufgabenstellungen mit Hilfe des Internets gelöst werden können, ohne ein Verständnis der Inhalte entwickeln zu müssen? Welche Bildungsziele und Lehrpläne benötigen wir für die digitale Gesellschaft?

Kurz gesagt: Wenn digitale Medien in die Schule kommen, geht es nicht nur um alten Wein in neuen digitalen Schläuchen, nicht nur um die Fortführung gewohnter Lehre mit neuen Mitteln, mit neuer Technik. Die Leitfrage muss viel eher – eigentlich ganz simpel – lauten: Was sind notwendige Bildungsziele für eine digitale Welt? Und wie können diese sinnvoll erreicht werden?

Bloggen in der gymnasialen Oberstufe in Hamburg

Dem “Bildungsplan Gymnasiale Oberstufe – Rahmenvorgabe für das Seminar” lassen sich folgende Informationen zur Gestaltung von Lernsituationen und Leistungsbewertung in der Obberstufe an Hamburger Gymnasien entnehmen. (Hervorhebungen von mir.)

“…

Grundsätze für die Gestaltung von Lernsituationen und zur Leistungsbewertung

[…]

Lernsituationen

Das Lernen in der gymnasialen Oberstufe beinhaltet Lernsituationen, die auf den Kompetenzzuwachs der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sind. Unterricht dient nicht nur der Vermittlung oder Aneignung von Inhalten, vielmehr sind wegen des im Kompetenzbegriff enthaltenen Zusammenhangs von Wissen und Können diese beiden Elemente im Unterricht zusammenzuführen. Neben dem Erwerb von Wissen Weiterlesen

Jobmail

Gelegentlich werde ich gebeten Stellenangebote an Interessierte weiter zu geben. Ich frage mich dann “Wer ist wohl interessiert?” Bei den Jobs geht es in der Regel um Medien, Pädagogik oder Stellen die irgendwie zu mir passen könnten. Diese Stellen möchte ich nicht ziellos an irgendwen weiterleiten, sondern möglichst “bedarfsgerecht” versenden.Weiterlesen

Lernen im social Web – ein Seminarrückblick

Im vergangenen Semester habe ich an der Uni Hamburg das Seminar “Lernen im social Web” angeboten. Nachdem in meinen, Thematisch verwandten, Seminaren der letzten Semester selten mehr als 12 Teilnehmer zusammen kamen war ich doch ein wenig überrascht, dass sich in diesem Semester fast 80 Studierende anmeldeten und 34 von Ihnen auch tatsächlich teilnahmen. Dies bedeutet für mich zunächst die Arbeitsformen anzupassen und zu überlegen wie ein Leistungsnachweis erworben werden kann, ohne dass die Leistung nur von mir genossen werden kann.

Einstieg & Themen

Zum Einstieg in das Seminar habe ich die Studierenden Essays erstellen lassen. Hierdurch setzen sich die Studierenden bereits zu Beginn des Seminars mit dem Thema auseinander, haben Gelegenheit ihre eigene Position zum Thema zu reflektieren und entwickeln auf dieser Grundlage und den individuellen Vorkenntnissen eigene Fragestellungen die zur Bereicherung der Diskussionen im Seminar beitragen.

In diesem Zusammenhang haben wir gemeinsam Themen gesammelt mit denen sich die Teilnehmer im Seminar beschäftigen wollen und haben hieraus im Laufe des Seminars einen Ablaufplan entwickelt.

Methodisches

SeminarnotizenNeben den bereits erwähnten Essays habe ich n diesem Seminar zwei weitere Methoden zum Einsatz gebracht mit denen ich sehr zufrieden war. Zum Einen wurden für die einzelnen Seminarsitzungen kollaborative Protokolle erstellt. Diese Protokolle (Bei den Links unter Seminarnotizen zu finden) haben mit mit dem Etherpad-Klon typewith.me und dem Notebookcenter der Fakultät EPB erstellt. Dies war für die Studierenden und für mich extrem hilfreich. Für alle bestand so die Möglichkeit die Dinge festzuhalten die wichtig erschienen und ich hatte im Nachgang die Möglichkeit zu sehen welche Aspekte die Studierenden für so wichtig hielten dass sie in das Protokoll aufgenommen wurden oder welche Fragen zwischendurch entstanden sind. Teilweise wurden in den Protokollen auch Fragen geklärt, ohne den Veranstaltungsverlauf zu beeinträchtigen.Weiterlesen