Schlagwort: visualisation

Anleitungen für Sketchnotes

Text, Bilder und Struktur mehr braucht man für Sketchnotes nicht. Sketchnotes sind eine Alternative zu einfachen Mitschriften. Sie sollen helfen die behandelten Themen besser im Kopf verankern zu können, das erneute Betrachten der eigenen Aufzeichnungen interessanter zu gestalten und durch die Verknüpfung von Text, Bild und Struktur dazu beitragen sich besser erinnern zu können. In diesem Beitrag habe ich ein paar Links zu einfachen Sketchnote Anleitungen gesammelt.

Diese Grafik stammt von der Seite sketchofrenzy.com die in einfachen Schritten die Basics des visual Notetaking zusammenfast und als Einstieg für Leute, die (die glauben das sie) nicht malen können, absolut geeignet ist.

Das nebenstehende Bild ist dem Flickr Stream von Mike Rohde entnommen. Er ist so etwas wie der Inbegriff der Sketchnotes und hat einmal die wesentlichen Formen für gelungene Sketchnotes zusammengefasst.

Selbstverständlich gibt es auch bei Slideshare ein paar Präsentationen zum Thema Sketchnotes.
Mir haben
Why and How to Start Sketchnoting von Veronica Erb, Sketchnoting von Bryn Price und die Präsentation zum “Sketching workshop for Google London” von Sam Smith gut gefallen.

Auch bei Youtube gibt es eine Reihe von Videos die man unter den Begriffen Sketchnoting, Visual Notetaking u.ä. finden kann. Auch hier möchte ich wieder eins empfehlen.

Ich werde versuchen noch ein paar weitere Dinge zum Thema Sketchnoting, Visual Thinking, Graphic Recording und Visual Facilitation zu sammeln und auf der Seite Anker im Kopf sammeln.

Corporate Learning Camp – #clc11

Vom 9.-10. September war ich beim Corporate Learning Camp in Darmstadt. Organisiert wurde es von Hessenmetall und in Person von Karl-Heinz Pape. Veranstaltungsort war die TU Darmstadt. Teilnehmer waren im Wesentlichen Trainer, Unternehmensvertreter aus den Bereichen Personalentwicklung & Trainingsabteilungen, Trainingsorganisationen und Hochschulangehörige.
Es gab trotz der vielen Barcamp Neulinge eine Vielzahl von interessanten Sessionangeboten und ich hatte mehrfach das Problem, dass mehrere Themen die mich interessierten sich überschnitten. Trotzdem würde ich mich gegen eine Gewichtung von Sessions aussprechen, so wie es in der Abschlussrunde vorgeschlagen wurde.Weiterlesen

Wie sieht eLearning aus?

Wie sieht eLearning aus?
Zu zeigen wie eLearning oder Lernen ohne “e” vorweg aussieht ist keine leichte Aufgabe. Überlegt man was an dem Thema (e)Learning/Lernen alles dran hängen Kann (Methoden, Einrichtungen, Formen, Didaktik, …), so wird schnell klar, dass die Darstellung von Spezialthemen nicht unbedingt einfacher wird.

L3T

Im Frühjahr 2011 wird das neue interdisziplinäre Lehrbuch rund um das Thema Lernen und Lehren mit Technologien erscheinen. Es wird aktuelle Themen, Einsatzgebiete, Forschungsergebnisse und Technologien aufbereiten, die in vorhandenen Lehrbüchern (noch) nicht dargestellt wurden, deren Bedarf aber durchaus gegeben ist.

Das Buch mit dem Titel “Lernen und Lehren mit Technologien” oder kurz L3T soll neben guten Inhalten auch eine sinnvolle und ästhetisch ansprechende Form bekommen. Deshalb ist geplant die einzelnen Kapitel mit einem visuellen Input zu beginnen.

Möglicherweise hilft es zu bestimmten Themen einen besonderen Bezug zu haben (besonders eng, besonders loose, ?) um zu diesem Thema die Idee für eine gelungene Visualisierung zu entwickeln. Ich denke hierbei in erster Linie an metaphorische Photographien. Zunächst möchten wir für diese visuellen Startseiten der Kapitel einfach Vorschläge sammeln. Der Kreativität seien hierbei zunächst möglichst keine Grenzen gesetzt. Einzig ein paar Rahmenbedingungen sollten eingehalten werden, damit das Bild im Buch Verwendung finden kann.

Das einfachste ist die vorgeschlagenen Bilder bei Flickr in die L3T Flickr Gruppe einzustellen. Zusätzlich sollte das Werk großzügig mit Schlagworten versehen sein. Wenn das Bild für bestimmte Themen/Kapitel vorgeschlagen wird, so sollte dies aus den Tags oder der Beschreibung hervorgehen.
Wer keinen Flickr-Account hat bzw. haben möchte (die Grundversion ist kostenlos) kann mir die Bilder auch mit den entsprechenden Informationen per Mail zusenden.

Rahmenbedingungen

5 Einfache Schritte

Klicken für größere Ansicht!
5 Einfache Schritte
  1. Bild auswählen
  2. Einhaltung der Rahmenbedingungen prüfen
  3. Bild bereitstellen (Flickr-Gruppe / eMail)
  4. Diskussion in der Flickr-Gruppe verfolgen und beleben
  5. Freuen!

So einfach kann man zu einem Buchprojekt beitragen.
Jetzt bin ich gespannt auf die Einreichungen! Bei Fragen und Problemen bitte gerne bei mir melden!

Armbanduhren und der Fortschritt (im Bildungsbereich)

Bereits vor einiger Zeit habe ich den sehr unterhaltsamen “Ted Talk” mit dem Titel “Bring on the learning revolution!” von Sir Ken Robinson gesehen. (Sehr unterhaltsam, ggf. Untertitel aktivieren.)

Heute bin ich auf das Video “The Secret Powers of Time” von Phillip Zimbardo gestoßen. Dieses beschäftigt sich mit der veränderten Wahrnehmung von Zeit und Aufmerksamkeitsspannen verschiedener Generationen und Kulturen.

Auch er behauptet, dass junge Menschen keine Armbanduhren mehr tragen. So wurde ich wieder an das o.g. Video erinnert. Eigentlich wollte ich das Video von Zimbardo aber deshalb vorstellen, weil mir die Art wie sein Vortrag visualisiert wird so gut gefallen hat. Ich frage mich ob diese Art der Darstellung nicht viel öfter zur Visualisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse genutzt werden könnte. Z.B. bei der Repräsentation von Vorlesungsaufzeichnungen. Im deutschsprachigen Bereich ist mir nur Fridemann Schulz von Thun bekannt als jemand der seine Inhalte wenigstens so ähnlich visualisiert.

Zweite Seminarsitzung zum Thema PLE

Wie erwartet gab es noch leichte Schwankungen in der Teilnehmerzusammensetzung. Einige Teilnehmer waren erkrankt, so dass nicht alle Visualisierungen der PLE’s gezeigt werden konnten. Neue Seminarteilnehmer waren bereit spontan zu erläutern wie sie ihre Lernumgebung wahrnehmen.
Bei den Präsentationen sind mir folgende Punkte aufgefallen:

  1. Die meisten Seminarteilnehmer haben in ihren PLE Visualisierungen einen starken Bezug zu Orten dokumentiert.
  2. Ein Großteil der Teilnehmer hat angegeben (auch) in öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderweitig “mobil” zu lernen.
  3. Ca. jeweils die Hälfte der Teilnehmer hat angegeben am Schreibtisch oder in der Bibliothek bzw. eben nicht in der Bibliothek oder nicht am Schreibtisch zu lernen oder lernen zu können.
  4. Im vergleich zu den meisten PLE Visualisierungen die ich bisher kannte (z.B. hier) beinhalten die Visualisierungen digitale und analoge oder virtuelle und reale Elemente.

Besonders diesen Schnittstelle zwischen analog und digitalWeiterlesen

Es war einmal ein Flipchart

flipcharts
(( Bildquelle Rain Rabbit ))

Tatsächlich scheint das Flipchart deutlich von Powerpoint & Co verdrängt worden zu sein. Ich arbeite gerne noch mal mit Flipcharts und so freut es mich, dass die Karrierebibel ein paar hilfreiche Punkte zum Einsatz von Flipcharts zusammengestellt hat.
Hier mal ein Beispiel der Tipps.

  • Schreiben Was für Powerpointfolien gilt, trifft auch auf Flipchart-Blätter zu: Schreiben Sie groß und deutlich und möglichst nur in Stich- oder Reizworten. Sätze merkt sich eh keiner. Die Zehn-Finger-Faustregel: Buchstaben nicht kleiner als der kleine Finger, nicht mehr als zehn Worte pro Blatt.

Mehr dazu im zugehörigen Blogeintrag Flipchart-Ratgeber – Wie Sie das Werkzeug zur Präsentation nutzen.