Kategorie: Deutsch

Abschiedsvortrag von Schulz von Thun

Was ich noch zu sagen hätte lautet der Titel der Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun an der Universität Hamburg den er in seinem ganz persönlichen Stil hält. Ich freue mich sehr, dass das eLearning Büro meiner Fakultät diesen Vortrag aufgezeichnet hat und er sogar zum einbetten zur Verfügung steht. Vielleicht ungewöhnlich, aber ich wünsche beim Anschauen der Vorlesungskonserve gute Unterhaltung!

Get the Flash Player to see this player.

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Das Video kann auf der Seite von Lecture2Go runtergeladen werden.

Packliste für BarCamps

PB095421Im folgenden Beitrag möchte ich Dinge auflisten die man als normaler Barcamper zu einem BarCamp mitbringen oder zuvor in Erfahrung bringen sollte. Das ist zwar nicht immer und für jeden richtig und wichtig, aber meine Packliste sieht in Zukunft ungefähr so aus:

  • Mehrfachsteckdose zur persönlichen Stromversorgung, Netzteile für wichtige Gadgets
  • eine Sessionidee
  • Gute Laune
  • Fragen/Neugier
  • Bereitschaft sich Einzubringen/Auszutauschen
  • Anreisebeschreibung/Adresse
  • Notebook, Tablet, Smartphone für Notizen, Tweets, Recherchen und falls ich eine Session anbiete zur Präsentation (ggf. Adapter für den Beamer)
  • Notizblock, Stift
  • Visitenkarten, Poken o.ä.
  • Vorab den Hashtag zur Veranstaltung in Erfahrung bringen.

Was habe ich vergessen? Was nehmt ihr noch mit wenn ihr zu BarCamps fahrt?

Update 13.03.2013:
ergänzt:
Tablet, Smartphone, ggf. Adapter für Beamer, Ladegeräte für wichtige Gadgets, Notizblock, Stift

gestrichen:
Poken

Schaut in die Kommentare! Vielleicht sind dort noch weitere wichtige hinweise!

EduCamp Graz

Bildungssofa

In den letzten Tagen war ich auf dem EduCamp in Graz. Wie es sich für ein BarCamp gehört habe ich versucht mich nicht nur in die Sessions der anderen einzubringen, sondern auch wenigstens eine eigene Session anzubieten. Ein Thema welches mich schon seit längerem beschäftigt ist das Thema Seminarblogs. Der folgende Beitrag soll ein kurzes Feedback zur Veranstaltung im Ganzen sein und meine Session zu Seminarblogs kurz zusammenfassen.

Feedback zum EduCamp Graz

Was mir am EduCamp in Graz besonders gefallen hat Weiterlesen

Dritte Seminarsitzung zum Thema PLE

Im Vorfeld zur dritten Seminsarsitzung hatten die Teilnehmer die Aufgabe ein Essay zum Thema PLE zu schreiben, zwei Essays von Kommilitonen zu lesen und jeweils ein Essay kurz im Seminar vorzustellen. Diese Essay-Vorstellung sollte nun also stattfinden. Leider bin ich kurzfristig ausgefallen, so dass ich nicht am Seminar teilnehmen konnte.

Ich habe Jonas Wegener, einen der Studierenden und Mitarbeiter des Medienzentrums gebeten die Sitzungsleitung zu übernehmen. Die Seminarzeit sollte für folgende Dinge genutzt werden:

Nachfolgend sind die Blogadressen der Portfolios der Seminarteilnehmer aufgeführt:

http://stemmler.wordpress.com/
http://olinemarxen.wordpress.com/
http://shaher29.wordpress.com/
http://milchmaedchenabenteuer.wordpress.com/
http://lennysfrauchen.wordpress.com
http://elmuchto.wordpress.com
http://mrdebo.wordpress.com
http://bakusya.wordpress.com
http://caravirtual.wordpress.com
http://likkerdiesplit.wordpress.com
http://www.dominiksihn-blog.de.vu
http://jonas28.tumblr.com
http://ymes.wordpress.com
http://sonnensarah.wordpress.com
http://riekesple.wordpress.com
http://gesaline.wordpress.com
http://stefanietews.wordpress.com/

Nicht funktioniert haben folgende Adressen:

http://gesaline.wordpress.com nun doch
http://taotao1.wordpress.com

Zweite Seminarsitzung zum Thema PLE

Wie erwartet gab es noch leichte Schwankungen in der Teilnehmerzusammensetzung. Einige Teilnehmer waren erkrankt, so dass nicht alle Visualisierungen der PLE’s gezeigt werden konnten. Neue Seminarteilnehmer waren bereit spontan zu erläutern wie sie ihre Lernumgebung wahrnehmen.
Bei den Präsentationen sind mir folgende Punkte aufgefallen:

  1. Die meisten Seminarteilnehmer haben in ihren PLE Visualisierungen einen starken Bezug zu Orten dokumentiert.
  2. Ein Großteil der Teilnehmer hat angegeben (auch) in öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderweitig “mobil” zu lernen.
  3. Ca. jeweils die Hälfte der Teilnehmer hat angegeben am Schreibtisch oder in der Bibliothek bzw. eben nicht in der Bibliothek oder nicht am Schreibtisch zu lernen oder lernen zu können.
  4. Im vergleich zu den meisten PLE Visualisierungen die ich bisher kannte (z.B. hier) beinhalten die Visualisierungen digitale und analoge oder virtuelle und reale Elemente.

Besonders diesen Schnittstelle zwischen analog und digital Weiterlesen

ePortfolio Tools

puzzle ((Bild Puzzles von DanonFire))
Im aktuellen Semester wird es eine Aufgabe der Teilnehmer meines Seminares sein ein ePortfolio zu erstellen.
Laut MOSEP Studie können ePortfolios sowohl das Lernen, als auch den Lerner unterstützen. Wenn dies gelingt lohnt sich das Führen eines ePortfolios aus meiner Sicht im Rahmen von universitären Lehrveranstaltungen (und nicht nur dort!).
Die ePortfolio-Software soll hierzu folgende Aufgaben erfüllen können:

  • speichern
  • versenden
  • veröffentlichen
  • ordnen und beschreiben
  • verknüpfen

von Artefakten. ((http://wiki.mosep.org/Mosep/?title=mosep:Module_1))
Die Funktion Inhalte des Portfolios versenden zu können finde ich nicht wichtig, mir reicht es, wenn Weiterlesen

Erste Seminarsitzung zum Thema PLE

pleispeople

Zunächst etwas Statistik

Über STiNE waren 44 Personen zum Seminar angemeldet. 20 von Ihnen haben einen Platz zugewiesen bekommen. von Diesen 20 sind zur ersten Seminarsitzung 11 Personen erschienen und zwei weitere haben sich per eMail entschuldigen lassen. Sieben weitere haben einfach ihr Glück versucht und so ist die geplante Teilnehmerzahl von 20 Personen exakt ausgefüllt. ((Bild: PLE is People! von Mr_Stein))

Inhalt

Folgende Punkte wurden in der ersten Sitzung kurz skizziert:

  • Ziele des Seminars

    Klärung der Fragen

  • Was ist ein PLE?
  • Wie erstellt man ein PLE
  • Anforderungen an die Arbeit mit PLE’s
  • Welche Theorien liegen der Arbeit mit PLE’s zugrunde?

Weiterlesen

Universitäres Bewerbermanagement

briefIch muss diese Erfahrung einfach teilen. Ich hatte kürzlich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Ich hatte meine Bewerbungsunterlagen per eMail eingereicht – es war ja schliesslich eine Stelle zum Thema “Medienkompetenz”. Das Gespräch war angenehm und ich war auf die Entscheidung gespannt. Es dauerte mehrere Wochen und kurz bevor die Stelle angetreten werden sollte erreicht mich die Absage. Eine ausgedruckte eMail – per Post! Man entschuldigte sich brav für die späte Antwort und erklärte man hätte meine eMail Adresse nicht gehabt. Ich muss zugeben ich habe selten so geschmunzelt beim Lesen einer Absage.

Die Stelle ist längst besetzt und ich hatte den Bewerbungsprozess bereits vergessen, als mich erneut ein Brief von der Einrichtung erreichte, bei der ich mich beworben hatte. Man teilte mir mit das der Bewerbungsprozess nun abgeschlossen sei und meine Unterlagen somit an mich zurück gesendet würden. Ja, genau. Alle per eMail übermittelten PDF Dateien wurden mir in ausgedruckter Form zurück geschickt. Ich sehe ein, die Stelle musste schnellstmöglich mit einem medienkompetenten Mitarbeiter besetzt werden 😉 Ganz ehrlich, das läuft doch nicht an allen deutschen Hochschulen so, oder etwa doch? ((Photo Air Mail… ? von dobaisch))

Essay

Ich weiß gar nicht mehr genau wie ich darauf gekommen bin, kürzlich schwirrte mir ständig das Wort Essay durch den Kopf und ich musste unbedingt mal nachschauen was sich hinter dem Begriff genau verbirgt.
essayÜber die Form des Essays steht in der Wikipedia:

Die essayistische Methode ist eine experimentelle Art, sich dem Gegenstand der Überlegungen zu nähern und ihn aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Wichtigste ist jedoch nicht der Gegenstand der Überlegungen, sondern das Entwickeln der Gedanken vor den Augen des Lesers. ((Seite „Essay“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. September 2009, 14:59 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Essay&oldid=64970979 (Abgerufen: 13. Oktober 2009, 18:39 UTC) )), ((Photo: Final Final von styler* auf Flickr))

Die Beschreibung in der Wikipedia gefällt mir ganz gut. Etwas schöner ist es noch im Buch “Schreiben im Studium: mit Erfolg” ((Bünting, K.-D., Bitterlich, A., and Pospiech, U. (2006). Schreiben im Studium: mit Erfolg. Inkl. CDROM. Cornelsen Vlg Scriptor.)) auf S. 36 beschrieben, wie ich finde.

Der Essay (frz. essai, dt. “Versuch”) ist ein knapper, anspruchsvoller, bewusst subjektiver Text über ein bestimmtes Thema aus dem wissenschaftichen, politischen, philosophischen oder einem ähnlichen Bereich. Der Essay eignet sich für Themen, die Denkanstöße geben und somit Raum für eigene Überlegungen bieten. Ausgangspunkt kann ein Problem, eine These oder eine kontrovers diskutierte Fragestellung sein. Abhängig von der Aussageabsicht werden berichtende, kritisierende, ironisierende und meditative Essays unterschieden. ((Bünting, K.-D., Bitterlich, A., and Pospiech, U. (2006). Schreiben im Studium: mit Erfolg. Inkl. CDROM. Cornelsen Vlg Scriptor.))

Nachdem ich diese beiden Abschnitte gelesen hatte kamen mir zwei Gedanken in den Kopf.

  1. Ein Essay kann ein guter Einstieg in ein universitäres Seminar sein. Die Studierenden haben Gelegenheit sich aus ihrer eigenen Perspektive mit dem anstehenden Thema auseinander zu setzen und können sich so auf das Thema einstimmen. Sie sind so vorbereitet auf Diskussionen im Seminar.
  2. Viele Blogs sind zu erheblichen Teilen eine Ansammlung von Essays. Das finde ich ganz gut so. Wennman ein Blog als Sammlung eigener Essays versteht bekommt es meines Erachtens auch ein etwas anderes Image, als wenn man mit der alt hergebrachten Metapher vom Blog als “öffentliches Tagebuch” ausgeht.

Den 1. Punkt mit dem Essay als Einstieg in das Seminar werde ich im kommenden Semester mal ausprobieren. 3000-6000 Seiten Zeichen würde ich für die Essays ansetzen. “Abzugeben” wären diese vorzugsweise online, entweder öffentlich oder wenigstens für alle Seminarteilnehmer öffentlich. Hat jemand Erfahrungen mit Essays als Einstieg in ein Seminar? Wenn ja, welche?

Dinge die man in sein Lerntagebuch schreiben kann

Lerntagebuch. Klingt gut, aber was schreibt man da rein und warum. Werner Stangl schreibt zu den Gründen ein Lerntagebuch zu führen unter anderem folgendes:

lerntagebuchrcIn diesen Tagebuchaufzeichnungen kann von Studierenden nach einer Präsenzveranstaltung versucht werden, sich die wesentlichsten Inhalte der Lehrveranstaltung noch einmal zu vergegenwärtigen – bekanntnlich ist die aktive Wiederholung für die Einprägung besonders wichtig -. und in eigenen Formulierungen ihre Auseinandersetzung damit zu dokumentieren (z.B. durch begründete Zustimmung oder Ablehnung, durch Herstellen von Beziehungen zu persönlichen Erfahrungen, Beschreiben eigener Ideen und das Entwickeln von Lösungsvorschlägen). ((Foro: Flickr: SB The Geekster Moleskine ))

Ich würde behaupten, dass das aktive Wiederholen und Verknüpfen mit Vorerfahrungen nicht nur für Studierende und nicht nur nach Präsenz(Lehr)-Veranstaltungen sinnvoll ist. Allerdings gebe ich ihm Recht, dass es besonders für Studierende und vielleicht besonders für Lehramtsstudierende eine sinnvolle Tätigkeit ist.

Hat man sich entschlossen ein Lerntagebuch zu führen, so stellt sich als nächstes die Frage:

Was schreibe ich in mein Lerntagebuch?

  • Datum
  • Darum ging es heute
  • Das hat mir Spaß gemacht, hat mich interessiert…
  • Das hat mir nicht gefallen, hat mich nicht interessiert, …
  • Das habe ich gelernt:
  • Das habe ich nicht oder nicht so ganz verstanden …
  • Das fällt mir noch ein, möchte ich noch sagen, darüber würde ich gerne mehr wissen …

Wird das Lerntagebuch in Form eines Blogs geführt, so wird das Datum automatisch angelegt. Spannend könnte es sein dann auch noch Kategorien, Tags und relevante Links anzugeben. Eventuell lassen sich auch noch Skizzen, Photos oder Videos ergänzen und ergeben so ein “großes Ganzes”.

Für WordPress-Nutzer könnte hierzu das Plugin “Post Template” ganz hilfreich sein.

Dieser Beitrag ist inspiriert von diesem und diesem Beitrag auf rpi-virtuell.net der Religions- Pägagogische Internetplattform der Evangelischen Kirche in Deutschland.