Schlagwort: pedagogy

Pädagogische Medientheorie am Beispiel web 2.0

Nr. 61.085
I.B.4 HAUPTSEMINAR (WEITERFÜHREND) AEW, Diplom: H1, H8, 18
Veranstalter: Torsten Meyer, Inst. 10
Raum: Erzw 504
Zeit: Mo, 14:15 – 15:45, Beginn: 23.10., Ende: 05.02.

Kommentar: Eine Pädagogik, die ohne Mittel und Mittler auskommt – un-mittel-bar sozusagen -, ist nicht denkbar. Und eine Bildungstheorie, die das Verhältnis von Subjekt und Gesellschaft ohne Berücksichtigung medientechnologischer Bedingtheiten zu beschreiben sucht, erscheint vor diesem Hintergrund lückenhaft. Seit von „Neuen“ Medien, von „eLearning“, „Wissensmanagement“ usw. die Rede ist, erst recht seit eine neue Generation von „Digital Natives“ (Prensky) in Schulen und Hochschulen eingezogen ist, sind (neue) Medien zu einem „prioritären Thema“ der Erziehungswissenschaft geworden. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar insbesondere den Phänomenen, die zurzeit unter dem Schlagwort „web 2.0“ gefasst werden. Es wird gemeinsam geforscht zur Bedeutung von „social software“ für den Erwerb, die Produktion und die Verteilung von Wissen, für das Selbst-Verständnis und die Selbst- und Weltverhältnisse im „Neuen Medium?“
Voraussetzungen: Auseinandersetzung mit pädagogischen Grundfragen und mit dem World-Wide-Web. – Scheinerwerb: durch Referat und schriftliche Ausarbeitung oder Projektarbeit, z.B. Konzeption von Learning Objects.

Einführung in die pädagogische Medientheorie am Beispiel >>The Matrix

06.059, G1, G5, G6
Torsten Meyer, Inst. 10
Am Beispiel des sogenannten Science-Fiction-Filmes „The Matrix“ sollen verschiedene Grundbegriffe einer pädagogisch relevanten Medientheorie metaphorisch veranschaulicht werden. Der Bogen wird dabei vom platonischen Höhlengleichnis bis zum World-Wide-Web gespannt und mündet in der Frage, „wo drin“ eigentlich Boris Becker meint zu sein, wenn er in einem AOL-Werbespot fragt: „Bin ich da schon drin, oder was?“ Ergebnisse der gemeinsamen Denkarbeit sollen in Form eines HyperText-Haufens im World-Wide-Web öffentlich gemacht werden. Die dabei vermutlich auftretenden redaktionellen und mediendidaktischen Probleme werden die medientheoretischen Diskussionen praktisch unterfüttern. Leistungsnachweise können durch Referat, schriftliche Ausarbeitung und Umsetzung in HyperText erworben werden. Voraussetzungen: Computergrundkenntnisse, Umgang mit dem www.

Lehren und Lernen in pädagogischen Institutionen

06.074, G1, G3
Ingrid Kunze, Inst. 3
Dieses Seminar findet im Rahmen des Kerncurriculums Erziehungswissenschaft statt und wendet sich an Lehramts-, Diplom- und Magisterstudierende. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung eines grundlegenden Verständnisses von Lehr-Lern-Prozessen in pädagogischen Institutionen. Dabei werden wir insbesondere Familie, Schule und Peer Group miteinander vergleichen. Behandelt werden die Geschichte der Institutionen, Formen und Bedingungen pädagogischen Handelns, grundlegende Probleme der Didaktik und der Professionalisierung pädagogischen Handelns. Es ist vorgesehen, dabei auch an instruktiven Fallbeispielen zu arbeiten. Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe und Gestaltung einer Sitzung sowie Dokumentation der Ergebnisse bis zum 30.9.2001 in einem Seminar-Reader. Eine Literaturliste wird zu Beginn des Seminars ausgegeben. Zur ersten Orientierung sei empfohlen: Lenzen, Dieter (Hrsg.): Erziehungswissenschaft. Ein Grundkurs. Reinbek 1994.

Lernfälle und Lernunterstützung

06.090, G4, G8
Peter Faulstich, Inst. 4
An Beispielen von „Lernfällen“ sollen Interpretationen zur Erklärung „gelungenen Lernens“ gesucht werden. Was sind Anlässe und woraus entstehen Widerstände beim Lernen? Daran anschließend kann dann nach „didaktischen Modellen“ gefragt werden. Was ist die Rolle der „Lehrenden“, um expansives Lernen zu unterstützen? Lit.: Holzkamp, K.: Lernen. Frankfurt 1995 Faulstich, P./Tymister, H.-J.: Lernfälle Erwachsener. Neuwied 2001 Schein durch Präsentation plus Hausaufgabe

Einführung in die Statistik für Studierende der Erziehungswissenschaft

06.269, G2
Wulf Rauer, Inst. 3
Geeignet für alle Studiengänge der Erziehungswissenschaft. Einführung in die Voraussetzungen statistischer Modelle und ihrer Anwendungen. Den Schwerpunkt bildet die beschreibende Statistik. Im Vordergrund steht das kritische Verständnis der Statistik. Daneben soll auch ausreichend Gelegenheit zur eigenen Arbeit mit Daten gegeben werden. Ein Schein kann durch eine Klausur in der letzten Sitzung erworben werden. Grundlagenliteratur: Diehl, J.M. und Kohr, K.U.: Deskriptive Statistik. Frankfurt, ab 1983, 5. Aufl.  Der Schein kann in einer Klausur am 9.7.01, 9-13 Uhr erworben werden.