Kategorie: Learning

Sitzt Du schon wieder am Computer?

So beginnt das Video “Web 2.0 das Wissen wächst” zum Thema Research Blogging welches ich gerade im Blog bei Johannes Moskaliuk gefunden habe. Er schreibt:

Das Video ist entstanden in einem Seminar am Institut für Wissensmedien im WS 08/09. Die Macherinnen des Videos erklären in sehr anschaulicher Weise das Modell der Ko-Evolution, das individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion mit Wikis beschreibt und erklärt.

sowohl Blogeintrag als auch Video sind nicht mehr ganz neu, trotzdem ist es mir einen Eintrag wert. Auch von mir viel Spaß beim anschauen.

((Cress, U., & Kimmerle, J. (2008). A systemic and cognitive view on collaborative knowledge building with wikis International Journal of Computer-Supported Collaborative Learning, 3 (2), 105-122. DOI: 10.1007/s11412-007-9035-z))

Ich habe mehrfach versucht mit meinen Studierenden solche und ähnliche Produkte produzieren zu lassen. Das war nicht immer ganz einfach. Und meistens scheiterte es an den Vorkenntnissen und der verfügbaren Zeit der Studierenden. Obwohl ich das Video zum Thema Microlearning oder das Video zu VLE’s auch sehr gelungen finde.

Seminarsitzung zum informellen Lernen

In der letzten Seminarsitzung haben wir versucht uns dem Thema/Begriff des informellen Lernens zu nähern. Eine klare Definition des Begriffes ist uns hierbei leider nicht gelungen, allerdings stellt dies auch den aktuellen Stand des theoretischen Diskurses in diesem Themenbereich dar. Um trotzdem eine Vorstellung vom Informellen Lernen zu bekommen haben wir zunächst eine Institutionelle Abgrenzung vorgenommen. Hier haben wir zwischen formalem, nicht-formalem und informellem Lernen unterschieden. Markus hat dies in seinem Beitrag zum informellen Lernen etwas weiter aufgeschlüsselt. Über die Frage “Was hast Du zuletzt auf informellem Wege gelernt?” kamen wir zu der Frage “Was macht informelles Lernen aus?” Besonders spannend fand ich in diesem Zusammenhang den Wiederspruch zwischen Selbstbestimmung und Beiläufigkeit.
Im weiteren Verlauf haben wir uns gefragt wie informelles Lernen auch in Bildungsinstitutionen gefördert werden kann. Es bestand Einigkeit darüber, dass lediglich Rahmenbedingungen geschaffen werden können um informelles Lernen wahrscheinlicher zu machen.
Wir haben uns den Beitrag von Martin Hofmann zum Züricher Google Office angesehen, weil hier einige Inneneinrichtungen gezeigt werden die alles andere als Selbstverständlich für ein Büro sind. Möglicherweise sind dies auch interessante Ansatzpunkte für Lernumgebungen. (( Bildquelle: Martin Hofmann ))

Wir hatten uns zwischendurch gefragt ob das von Jay Cross beschriebene 20/80 Paradoxon auch auf Schulen zutrifft. Hier ein Link zu diesem Thema.
Catha, Oline, Lennys Frauchen, Dominik, Sarah, Markus, S. Arnold.
Eine ganze Website inklusive Blog zum Thema informelles Lernen gibt es unter http://www.informelles-lernen.de/. Hier gibt es auch eine sehr schöne Literatursammlung zum Thema.

Die Anmeldephase für das EduCamp ist gestartet


EduCamp Hamburg :: 5./6. Februar 2010.
Seit gestern Abend läuft die Anmeldephase des EduCamp Hamburg. Ich hoffe auf ein breites Spektrum von bildungsinteressierten Teilnehmern aus Hamburg und Umgebung und dem gesamten deutschsprachigen Raum. Englischsprachige Sessions sind bisher nicht geplant, aber natürlich nicht ausgeschlossen. Insofern freue ich mich über jeden der sich am EduCamp beteiligen möchte. Egal ob als Lehrer Schüler, Student, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Mitarbeiter der Volkshochschulen, Professoren, Entscheider, … einfach jeder der sich für Bildung interessiert. Einiges ist bereits organisiert, aber es ist noch eine Menge zu tun. Wer mithelfen möchte ist herzlich willkommen. Ich bin gespannt wie sich das alles entwickelt und verdammt froh mit so tollen Menschen diese Veranstaltung organisieren zu dürfen. Wer auch mit einem schönen Button auf die Veranstaltung hinweisen möchte findet hier die vorbereitetet Grafiken und Codes zum Einfügen.
Jetzt aber schnell anmelden …

Elemente meines PLE

In meinem Seminar zum Thema PLE habe ich angekündigt einige Dienste vorzustellen die in einem PLE verwendung finden könnten, bzw. dessen Zentrale sein könnten. Ich fand es naheliegend ganz einfach die Elemente vorzustellen die ich tatsächlich nutze. Vorab sei noch erwähnt, dass ich der Meinung bin, dass eine persönliche Lernumgebung aus mehr besteht, als aus dem was sich online abbilden lässt.
Das zentrale Element meiner digitalen, persönlichen Lernumgebung ist dieses Blog.

Blog

Das Blog bietet mir die Möglichkeit eigene Inhalte in Textform zu erstellen und grafische oder audiovisuelle Inhalte mit Text zu verbinden. Hierzu gehört auch die Einbindung eigener Bilder, Präsentationen, File und Audios von unterschiedlichen Plattformen. Das sammeln und Annotieren von fremden Inhalten.
Besonders hilfreich finde ich hierbei die automatische chronologische Ordnung, die Möglichkeit die Inhalte mit Tags und Kategorin zu kontextualisieren und auf diesem Weg leicht auffindbar zu machen. Für mich und für andere. Weiterlesen

EduCamp Graz

Bildungssofa

In den letzten Tagen war ich auf dem EduCamp in Graz. Wie es sich für ein BarCamp gehört habe ich versucht mich nicht nur in die Sessions der anderen einzubringen, sondern auch wenigstens eine eigene Session anzubieten. Ein Thema welches mich schon seit längerem beschäftigt ist das Thema Seminarblogs. Der folgende Beitrag soll ein kurzes Feedback zur Veranstaltung im Ganzen sein und meine Session zu Seminarblogs kurz zusammenfassen.

Feedback zum EduCamp Graz

Was mir am EduCamp in Graz besonders gefallen hat Weiterlesen

Dinge die man in sein Lerntagebuch schreiben kann

Lerntagebuch. Klingt gut, aber was schreibt man da rein und warum. Werner Stangl schreibt zu den Gründen ein Lerntagebuch zu führen unter anderem folgendes:

lerntagebuchrcIn diesen Tagebuchaufzeichnungen kann von Studierenden nach einer Präsenzveranstaltung versucht werden, sich die wesentlichsten Inhalte der Lehrveranstaltung noch einmal zu vergegenwärtigen – bekanntnlich ist die aktive Wiederholung für die Einprägung besonders wichtig -. und in eigenen Formulierungen ihre Auseinandersetzung damit zu dokumentieren (z.B. durch begründete Zustimmung oder Ablehnung, durch Herstellen von Beziehungen zu persönlichen Erfahrungen, Beschreiben eigener Ideen und das Entwickeln von Lösungsvorschlägen). ((Foro: Flickr: SB The Geekster Moleskine ))

Ich würde behaupten, dass das aktive Wiederholen und Verknüpfen mit Vorerfahrungen nicht nur für Studierende und nicht nur nach Präsenz(Lehr)-Veranstaltungen sinnvoll ist. Allerdings gebe ich ihm Recht, dass es besonders für Studierende und vielleicht besonders für Lehramtsstudierende eine sinnvolle Tätigkeit ist.

Hat man sich entschlossen ein Lerntagebuch zu führen, so stellt sich als nächstes die Frage:

Was schreibe ich in mein Lerntagebuch?

  • Datum
  • Darum ging es heute
  • Das hat mir Spaß gemacht, hat mich interessiert…
  • Das hat mir nicht gefallen, hat mich nicht interessiert, …
  • Das habe ich gelernt:
  • Das habe ich nicht oder nicht so ganz verstanden …
  • Das fällt mir noch ein, möchte ich noch sagen, darüber würde ich gerne mehr wissen …

Wird das Lerntagebuch in Form eines Blogs geführt, so wird das Datum automatisch angelegt. Spannend könnte es sein dann auch noch Kategorien, Tags und relevante Links anzugeben. Eventuell lassen sich auch noch Skizzen, Photos oder Videos ergänzen und ergeben so ein “großes Ganzes”.

Für WordPress-Nutzer könnte hierzu das Plugin “Post Template” ganz hilfreich sein.

Dieser Beitrag ist inspiriert von diesem und diesem Beitrag auf rpi-virtuell.net der Religions- Pägagogische Internetplattform der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Video about ePortfolios (and PLE’s?)

In Helen Barretts Blog I found this nice video about ePortfolios. It was created by Sònia Guilana.
Helen wrote:

This 3-minute video was created by Sònia Guilana, to explain eportfolios to her high school students (12-18) in Catalonia, Spain. Great images! Nice, simple explanation.

I’m just asking myself if this video could’nt also be used to explain what a ple can offer to learners.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

ple-koffer Der »Information Overload«, mit dem wir uns alltäglich am Zeitungskiosk, in Bibliotheken, in der e-Mail Inbox und natürlich vor allem im Internet beschäftigen müssen, macht es einem manchmal schwer, den richtigen Einstieg zum Lernen für die Klausur oder zum Schreiben der Hausarbeit zu finden. Kurzum: Es geht nicht mehr darum, die benötigten Informationen zu finden, sondern vor allem darum, einen Überblick über die Informationen zu behalten, die für das eigene Thema relevant sind. ((Photo Personal Learning Environment von adesigna bein flickr))

»Irgendwo hab ich das doch schon einmal aufgeschrieben. Irgendwo hatte ich das Thema doch bereits.«

Solche oder ähnliche Gedanken werden manch einem bekannt vorkommen. Aber Weiterlesen

Review of a Seminar with Blogs, a Wiki and more

In this post I’m going to review my first Seminar held at the university to share my experiences with you and get some Feedback for improvement. I will seperate this review into the following parts:

  1. Description of the Seminar (Intention, Participants, Goals)
  2. Approach (Schedule, Tools, …)
  3. Experiences
  4. Findings

  1. Description of the Seminar (Intention, Participants, Objectives)
  2. The Seminar was held at the University of Hamburg during Summersemester 2008. It was intended to be a Seminar for Students of Educational Science from Hamburg and for Students who are in the international MA Programme ePedagogy Design – Visual Knowledge Building located at the University of Art and Design in Helsinki – it’s Students are spread around the whole Globe like Weiterlesen

Microlearning 2008

Thanks to Twemes and Martin Ebners Twitter Messages I get at least a Impression of what is going on at the Microlearning Conference 2008 in Innsbruck/Austria.
E.g. Judy Breck [Blog 1, Blog 2] with her Keynote about the Cloud in Education she states that:

Delivering the cloud to individual students is the key mobile role for education.

The node junction between web assets is the most important component of online learning.

That sounds a lot like George Siemens idea of Connectivism to me.

In her Keynote she presents a

3 Step Plan to complete before 2012

  1. No more pencils – mobile and connectivity to all school age kids
  2. No textbooks – schools use open educational resources online
  3. No more searching gobbledygook – educators and mobilists focus on learning content

Martin Ebners presentation titled “Has the end of chalkboard come? A survey about the limits of Interactive Pen Displays in Higher Education” could be a nice base for evaluating interactive whiteboards within our ePush Project.


That’s it so far. For me it is nice to get these impressions. Thanks a lot to the contributers!