Kategorie: Learning

International Seminar at the ZKM

Between 3rd and 6th international Seminar we had our fifth international Seminar for ePedagogy Design. This time it was held in the ZKM in Karlsruhe. One of our Focuses was the YOU_ser Exhibition.
ZKM
I liked the FLICK_KA which is obviously related to the Photosharing Service Flickr. There were also some „usual“ Seminar Program. Our dutch Fellows had some presentations about what they’re teaching at the Inholland University what was quite interesting, but too sad that we can’t take some of these Courses. Especially the course from Lynda Deutz seemed to be very interesting.
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Ein Plädoyer für offene ePortfolios

Dieser Artikel ist ursprünglich im Januar 2008 unter http://loveitorchangeit.com/2008/01/18/ein-plaedoyer-fuer-offene-eportfolios/ erschienen. Die Seite ist mittlerweile offline.

Gerade poppt bei mir wieder das Thema ePortfolio auf. Es scheint gerade eines der angesagtesten Themen im Kreise von Pädagogen zu sein.
Bereits vor geraumer Zeit habe ich Seminarteilnehmer erlebt die sagten 

“Ein ePortfolio soll für alle zugänglich sein, dann kann das ja jeder lesen!?”

und sofort entstand der Wunsch sein ePortfolio “abschliessen” zu können und für sich im verborgenen Kämmerlein zu führen. Dahinter steht primär die Angst, dass etwas “unausgereiftes” veröffentlicht und von “anderen” gelesen werden könnte. An dieser Stelle scheint mir eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Portfolios angebracht. Aus meiner Sicht sollten ePortfolios offen sein um Anregungen von Aussen aufnehmen zu können und dadurch die eigene Reflexion zu verstärken. Ein isoliertes ePortfolio nur für einzelpersonen macht aus meiner Sicht wenig Sinn. Wenn ein Eintrag im ePortfolio noch nicht so vollendet ist wie der Beitrag für ein Buch, eine Haus- oder Diplomarbeit, so ist es doch in jedem Fall ein Ausdruck dessen womit sich jemand beschäftigt. Und diese Beschäftigung kann auch schon sehr wertvoll sein, ohne dass der Beschäftigungsprozess abgeschlossen ist. Hier fehlt dem (deutschen) Bildungswesen noch etwas der Entwicklungsgedanke und die Umsetzung des lebenslangen Lernens. Always Beta sollte hier die Devise sein, welche einen nicht zwingt am Status Quo festzuhalten, sondern eine Weiterentwicklung ermöglich, ja geradezu dazu auffordert.

Das eLearning 2.0 Blog fragt ob ePortfolios nicht auch ein Datenschutzrisiko darstellen würden wenn der Schreiber ein persönliches ePortfolio führt. Die Frage ist zunächst nicht unberechtigt, wenn ich mir aber Seiten wie z.B. das Examensblog ansehe, so wird man kaum Anlass finden sich Sorgen machen zu müssen.
Interessant finde ich den Ansatz von Maren Fischer zu überlegen was denn noch >>privat< < und was >>öffentlich< < bedeuten soll und ob diese Unterscheidung im Medium Internet noch Sinn macht.

Auch wenn ePortfolios für deutsche Lehrer und Schüler auf den ersten Blick (noch) nicht relevant zu sein scheinen, so ist der Hinweis auf die Kampagne Think before you post die bei netzpolitik.org vorgestellt wird und vom eLearning 2.0 Blog mit ePortfolios in Verbindung gebracht wird insbesondere für Lehrer relevant.

Die folgenden Videos machen auf ein Phänomen aufmerksam, welches sicher nicht die digital natives, sondern eher digital naives beschreibt. Lehrer haben meiner Ansicht nach die Aufgabe hier die entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten. Spätestens an dieser Stelle sollten Lehrer Anfangen sich mit den Web 2.0 Phänomenen, user generated content und ähnlichem zu beschäftigen, auch wenn ich der Meinung bin, dass auch die Einbeziehung dieser Techniken in pädagogische Prozesse Grund genug gewesen wären für diese Auseinandersetzung.

Symbolische Form der „Neuen Medien“. Oder: Wie wird das Subjekt konfiguriert? – am Beispiel des Films „Memento“

61.110
Torsten Meyer, Institiut 10, H1
Christopher Nolans Film „Memento“ setzt den Inhalt in die Form seiner Darstellung um. Der Hauptdarsteller leidet unter einer Blockade des Kurzzeitgedächtnisses. Alles neu Erlebte verblasst nach kurzer Zeit, jede Situation ist für ihn komplett neuartig, so als würde er an einem unbekannten Ort bei unbekannten Menschen aufwachen.
Die Erzähltechnik des Films bringt den Zuschauer permanent in genau die gleiche Lage. Ständig wird er in Szenen geworfen, die quasi mittendrin beginnen, und das Publikum teilt mit der Hauptfigur die Verwirrung darüber, was momentan „und überhaupt“ los ist.
Mit Lev Manovich könnte dies als die „key form“ des „computer age“ gekennzeichnet werden: „Falls uns die Welt nach dem Tod Gottes (Nietzsche), dem Ende der großen Erzählungen der Aufklärung (Lyotard) und der Ankunft des Netzes (Tim Berners-Lee) als eine endlose, unstrukturierte Sammlung von Bildern, Texten und anderen „data records“ erscheint, scheint es nur angemessen, dass wir dazu neigen, sie als „database“ zu modellieren.“
Die Veranstaltung befasst sich mit der Frage, ob und wie sich im Zuge der Entwicklung neuer Medientechnologien und globalisierender Kultur das moderne Verständnis von Subjekt, Gesellschaft und Bildung verändert.
Die Veranstaltung steht in engem Zusammenhang mit der Veranstaltung Nr. 61.089 von Karl-Josef Pazzini.

„Einführung in die pädagogische Medientheorie – am Beispiel >>The Truman Show

Torsten Meyer, Inst. 1
06.058, G3, G5, G6

>Medienkompetenz< wird derzeit als „pädagogischer Schlüsselbegriff“ gehandelt und ist weit über die Grenzen des pädagogischen Feldes hinaus zum schillernden In-Begriff geworden. >Medienkompetenz< wird nicht nur als „Basisqualifikation für nahezu alle Berufsfelder“ angesehen, sondern gilt allgemein als Voraussetzung zur Bewältigung der Zukunft in der >Mediengesellschaft ImMedium>The Truman Show< lassen sich diese Fragen im Hinblick auf die pädagogische Praxis und erziehungswissenschaftliche Theorie anschaulich erörtern. Der Bogen wird dabei vom platonischen Höhlengleichnis bis zum world-wide-web gespannt. Leistngsnachweise können durch Referat und schriftliche Ausarbeitung erworben werden. Voraussetzungen: Computerkenntnisse, Umgang mit dem www. Vorbereitungsmöglichkeit: Niccol, Andrew: Die Truman Show. Das Drehbuch, Frankfurt/M: Fischer 1998